Diese Liste nennt die Mitglieder des Coburger Landtags in seiner 23. und letzter Wahlperiode (1912–1919).

Bei den Landtagswahlen 1912 wurden drei Kandidaten des Freisinns, vier des NLP und vier Agrarier gewählt.Klaus Freiherr von Andrian-Werburg: Die Zusammensetzung der Coburgischen Volksvertretung bei der Vereinigung Coburgs mit Bayern; in: Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 1969, S. 37 Aufgrund des Ersten Weltkriegs verlängerte sich seine Wahlperiode. Aufgrund der Novemberrevolution endete die Geschichte des Coburger Landtags 1918. Als Nachfolger wurde 1919 die Landesversammlung des Freistaates Coburg gewählt.

Wahlbezirk Name Stand I Carl Senkeisen Holzwarenfabrikant und Magistratsrat in Coburg II Ernst Külbel Malzfabrikant und Magistratsrat in Coburg / Schriftführer III Gustav Hirschfeld Oberbürgermeister in Coburg IV Friedrich Schlottermüller Bürgermeister in Rossach / bis 1915 IV Christian Brückner Schultheiß in Haarth / Nachwahl 1915 V Gustav Heß Landwirt in Neusses bei Coburg VI Gustav Langner Bürgermeister in Rodach VII Gottlieb Römhild Bürgermeister in Meeder VIII Oscar Arnold Fabrikant in Neustadt bei Coburg / Präsident IX Reinhold Göckel Mühlenbesitzer und Landwirt in Oberwohlsbach X Wilhelm Gutsel Töpfermeister in Sonnefeldt / Vizepräsident XI Reinhold Stepf Bürgermeister in KönigsbergKlaus Freiherr von Andrian-Werburg: Die Zusammensetzung der Coburgischen Volksvertretung bei der Vereinigung Coburgs mit Bayern; in: Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 1969, S. 37.

Dem ständigen Ausschuss gehörten Oscar Arnold als Präsident, Ernst Külbel als Schriftführer sowie Gottlieb Römhild, Wilhelm Gutsel und Friedrich Schlottermüller an. Daneben bildete der Landtag zwei Ausschüsse: Die Finanzkommission (Arnold, Külbel, Schlottermüller, Römhild und Senkeisen) und die Verwaltungskommission (Gutsel, Hirschfeld, Heß, Stepf und Langner).Verhandlungen des Landtags für das Herzogthum Coburg 1912-1918, S. 1 ff., Digitalisat

Einzelnachweise

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