Der LangdysseLangdysse ist die in Dänemark gebräuchliche Bezeichnung für Dolmen, die in einem rechteckigen oder trapezoiden Hünenbett liegen, im Gegensatz dazu sind Runddolmen bzw. Runddysser jene Dolmen, die im Rundhügel liegen im Enemærket liegt im Wald EnemærkeDer Name Enemærke existiert im Diernæs, Dreslette, Otterup, Ruds Vedby, Svanninge und im Åstrup Sogn südöstlich von Diernæs, nordöstlich von Katterød und Åstrup, auf der dänischen Insel Fünen. Er stammt aus der Jungsteinzeit etwa 3500 bis 2800 v. Chr. und ist eine Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK) mit zwei Kammern.

Die etwa 0,7 × 1,5 m messende freistehende Kammer des Nordost-Südwest orientierten Rechteckdolmens mit verschobenem Deckstein besteht aus fünf Tragsteinen und einem niedrigen Schwellenstein im Südwesten. Auf der Oberseite des schräg aufliegenden Decksteins befinden sich etwa ein Dutzend Schälchen. Vom etwa 11,0 m langen Hügel und seiner Einfassung sind nur Reste erhalten.

Etwa acht Meter entfernt liegt der zweite Dolmen mit einer gleichartigen Kammer. Sie ist 1,5 m lang und 0,8 m breit. Es gibt einen Schwellenstein, während er Deckstein der Kammer fehlt.

Siehe auch Nordische Megalitharchitektur Großsteingräber in Dänemark

Literatur Klaus Ebbesen: Danmarks megalitgrave. Band 2: Katalog. Attika, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-7528-731-4 Nr. 2788

Einzelnachweise

Weblinks Beschreibung engl., Lage und Bild Beschreibung dän., Bilder Grundriss und Lage

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