alternativtext=Viktor Kosenko|mini|Der ukrainische Komponist Wiktor Kossenko Wiktor Stepanowytsch Kossenko (, /; * in Sankt Petersburg, Russisches Kaiserreich; † 3. Oktober 1938 in Kiew, Ukrainische SSR, Sowjetunion) war ein ukrainischer Komponist, Lehrer und Pianist.
Er komponierte über 100 Werke für Klavier, unter anderem Walzer, Preludes, Nocturnes, Sonaten und Mazurken. Sein Gesamtwerk umfasst ungefähr 250 Musikstücke wie sein symphonisches Moldavian Poem, Klavier- und Geigenkonzerte, Trios und Streicherquartette, sowie Kompositionen für Chor. mini|hochkant|Kossenkos Grab auf dem Baikowe-Friedhof mini|Ukrainische Briefmarke von 1996 zum 100. Geburtstag des Künstlers
Leben Kossenko wurde in Sankt Petersburg geboren, zog mit seinen Eltern 1898 nach Warschau und wuchs dort auf. Er wurde am Sankt Petersburger Konservatorium unter anderem von Irina Miklashovskaya unterrichtet. Er studierte Komposition bei Nikolai Sokolow, der ein Schüler von Nikolai Rimski-Korsakow war und schloss sein Studium 1918 ab.David C.F. Wright: Viktor Kosenko, 1981, (PDF). S. 1 Seit 1918 lehrte er am Technikum in Schytomyr in der Ukraine, wo er von 1919 bis 1929 lebte. 1920 heiratete er Angelina Knaepp. 1932 wurde er Professor am Kiewer Konservatorium. Er starb mit 42 Jahren in Kiew und wurde dort auf dem Baikowe-Friedhof bestattet.
Werk Sonate für Cello und Klavier (1923) Klaviersonate Op. 14 (1924) Classical Trio für Klavier, Geige und Cello (1927) Sonate für Geige und Klavier (1927) Passacaillie (1928) Klavierkonzert Op. 23 (1928) Heroic Overture (1932) 24 Stücke für Kinder (1936) Moldavian Poem (1937)
Ehrungen Nach seinem Tod 1938 wurde auf Anregung des Dichters Maksym Rylskyj das Wiktor Kossenko Museum eröffnet. Kossenko wurde der Orden des Roten Banners der Arbeit verliehen.Kurzbiografie Wiktor Kossenko auf der Webseite des Baikowe-Friedhofs; abgerufen am 25. Mai 2017 (russisch) 1996 gab die Ukrainische Post zu seinem 100. Geburtstag eine Briefmarke mit seinem Konterfei heraus.
Rezeption Kossenkos Werk wird dem Neoklassizismus zugewiesen. Seine Kompositionen werden als eingängig, aber nicht vorhersagbar beschrieben. Jedoch wird seinen Stücken auch mangelnde Tiefe attestiert. Dies ist umstritten. So wird seine Klaviersonate Op. 14 durchaus mit den Werken von Skrjabin verglichen.
Literatur Osinchuk, Juliana: The Piano Works of Viktor Kosenko, Juilliard School, 1981 Bessmeltseva, Ekaterina, Viktor Kosenko's Piano Cycle Eleven Etudes in the Form of Old Dances (2016). UNLV Theses, Dissertations, Professional Papers, and Capstones.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Ukraine) Kategorie:Pianist Kategorie:Hochschullehrer (Nationale Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowski) Kategorie:Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit Kategorie:Person (Russisches Kaiserreich) Kategorie:Absolvent des Sankt Petersburger Konservatoriums Kategorie:Ukrainer Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben 1938 Kategorie:Mann