Der Friedhof des Stephansstiftes in Hannover ist die Begräbnisstätte des Stephansstiftes und gehört zum Besitz des Stiftes. Die Grünfläche findet sich in der Nähe des ebenfalls im hannoverschen Stadtteil Kleefeld angelegten Stadtteilfriedhof Nackenberg,Theodor Dreimann, Martin Anger: Der Nackenberg-Friedhof, in dies.: Chronik der Ortschaft Kleefeld Hannover, 1. Auflage, Hannover: Selbstverlag, 1981, S. 132 an der Anna-von-Borries-StraßePeter Schulze: Friedhöfe. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 193–196; hier: S. 195. am Beginn der Karl-Wiechert-Allee im Dreieck mit den Straßen Am Annateich und Haubergstraße.Vergleiche beispielsweise den Übersichtsplan mit Legendentafel des Stephansstiftes

Geschichte mini|hochkant|Findling als Grabstein für die Pastorin (= Ehefrau des Pastors) Julie, geborene Seiler (1862–1913) und Pastor Paul Oehlkers (1862–1922)

Der Friedhof wurde im Jahr 1880 angelegt und dient vor allem den Angehörigen der Stiftsgemeinde.

Die heute rund 0,307 Hektar große Grünfläche wurde laut einem Schreiben des Pastors Johannes Wolff während der Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg im Juni 1944 von einer Fliegerbombe getroffen und hinterließ dort einen rund zwölf Meter breiten Krater, während andererseits durch die zehn Brandbomben, die rund um die Kirche des Stephansstiftes einschlugen, nicht einmal die Kirchenfenster zu Bruch gingen.Heinrich W. Grosse: Bewahren ohne Bekennen? Die Hannoversche Landeskirche im Nationalsozialismus, Hannover: Lutherisches Verlags-Haus, 1996, ISBN 978-3-7859-0733-7 und ISBN 3-7859-0733-8, S. 324; Vorschau über Google-Bücher

Bekannte Gräber und Gedenkstätten Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten des Stephansstiftes, nach 1945 errichtetGerhard Schneider: „... nicht umsonst gefallen?“ Kriegerdenkmäler und Kriegstotenkult in Hannover, Sonderband der Reihe Hannoversche Geschichtsblätter, hrsg. von der Landeshauptstadt Hannover, Hannover: Hahnsche Buchhandlung und Verlag, 1991, S. 383; Vorschau über Google-Bücher Der am Stephanstift ausgebildete und später in Döhren tätige Diakon Heinrich Georg Friedrich Kuck (* 1903, um 1943 vermisst in Stalingrad) und dessen Ehefrau, die Eltern des Textilkaufmanns Hero Kuck (* 1932)Hero Kuck: Vermisst in Stalingrad. Feldpostbriefe - Spurensuche ( = Erzählen ist erinnern, Bd. 24), 2., überarbeitete Auflage, hrsg. vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, [Hannover, Wilksheide 74]: H. Kuck, 2005, ISBN 978-3-00-015255-9 und ISBN 3-00-015255-5, S. 167; Vorschau über Google-Bücher Anna von Borries, die mit dem von ihr gestifteten Geld den Grundstein für das Annastift legte. Ernst Gottfried Mahrenholz, Vizepräsident des Bundesverfassungsgericht 1987 bis 1994

Siehe auch Friedhöfe in Hannover

Weblinks

Einzelnachweise

Kleefeld Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren Kategorie:Baudenkmal in Hannover Kategorie:Kleefeld (Hannover) Hannover Hannover Stephansstift