Die Glockengießerei Spannagl war eine historische Glockengießerfamilie in Regensburg.Voransicht des Buches: Verhandlungen des Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg. 1845, S. 308 ().
Geschichte Joseph Anton Spannagl wurde am 19. September 1804 als Sohn eines Glockengießers in Straubing geboren. Er ging nach Regensburg und erhielt 1833 das Glockengießerrecht und war dort am Jesuitenplatz als Stück- und Glockengießer tätig.Karl Walter: Glockenkunde. Pustet, Regensburg 1913.
Nach dem Tod von Joseph Anton Spannagl am 12. Juni 1866 übernahm Lothar Spannagl, geboren am 6. April 1840 den Betrieb und fertigte einige hundert Glocken an. Lothar Spannagl starb am 14. April 1901. Mit ihm endete die Tradition der Glockengießerfamilie in Regensburg.
Bedeutung Die Firma Spannagl fertigte in ihrer aktiven Zeit 1663 Glocken an. Viele gingen durch die Materialablieferungen der beiden Weltkriege verloren.
Trivia Da Fahrradfahrer eine Zulassung benötigten war Max Spannagl 1869 der erste nachweisbare Fahrradfahrer in Regensburg, der dann seine Runden auf dem Pedalvelociped drehte.Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung von Norbert Stellner: So lernte Regensburg radeln vom 4. Oktober 2019, Jg. 75, Nr. 229, S. 25.
Glocken der Firma (Auswahl) Mariä Himmelfahrt, Semerskirchen St. Josef, Ziegetsdorf St. Sebastian, Landshut St. Cäcilia, Regensburg St. Michael, Hofdorf
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Regensburg) Kategorie:Unternehmensgründung 1833 Kategorie:Aufgelöst 1901 Spannagl Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Regensburg)