Kunta Kinteh Island und zugehörige Stätten zählt seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit James Island and Related Sites, wie die Stätte vor der Umbenennung hieß, wurden sieben Objekte zusammengefasst. Die Festung Fort James, die auf James Island lag, ist heute nur noch als Ruine vorhanden. Teile wurden von den Gezeiten weggeschwemmt, zu sehen sind Mauerreste auf dem Kern der Insel.
Beschreibung Historischer Hintergrund der Unterschutzstellung Gemäß der UNESCO geben die Artefakte in diesem Gebiet Zeugnis von den Hauptperioden und Facetten der Begegnung zwischen Afrika und Europa entlang des Flusses Gambia. Dabei erstreckt sich der Zeitraum beginnend vor der Kolonialzeit und vor der Sklaverei bis zur Unabhängigkeit. Der Ort ist besonders wichtig für die Beziehung der beiden Kontinente vom Beginn des Sklavenhandels bis zu dessen Abschaffung. Er dokumentiert auch den frühen Zugang zum Inneren Afrikas.
Bestandteile der Welterbestätte
Geschichte Bei den ungewöhnlich heftigen Regenfällen im August bis September 2008, die von Windböen begleitet wurden, wurde unter anderem Kunta Kinteh Island beschädigt. Auch die Stätten Kerr Batch Stone Circles Museum sowie das Gebäude der Compagnie Française d’Afrique Occidentale wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Prinz-Claus-Stiftung für Kultur und Entwicklung unterstützte die Reparatur und Wiederherstellung mit einer gesamten Summe für die drei Stätten von 44.300 Euro. princeclausfund.org; abgerufen im Juni 2010
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Einzelnachweise
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