zentriert|350px|Filmlogo Rebecca Alfred Hitchcocks Spielfilm Rebecca hat seine Uraufführung. zentriert|350px|Jud Süß Logo Der antisemitische deutsche Propagandafilm Jud Süß von Veit Harlan hat seine Uraufführung in Venedig. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1940.
Ereignisse
Uraufführungen
Großdeutschland und Italien
8. Februar: Der Propagandafilm Feldzug in Polen hat Premiere. 10. Februar: Mit Puss Gets the Boot kommt der erste Film mit den Zeichentrickfiguren Tom und Jerry in die US-amerikanischen Kinos.
mini|Der Postmeister Logo
25. April: Der Spielfilm Der Postmeister von Gustav Ucicky frei nach der gleichnamigen Erzählung von Alexander Puschkin wird in Wien uraufgeführt. Im Herbst erhält er bei den Filmfestspielen in Venedig die Coppa Mussolini für den besten ausländischen Film. 17. Juli: Der antisemitische und antibritische Propagandafilm Die Rothschilds von Erich Waschneck hat in Berlin seine Uraufführung. Der Film erweist sich als nicht sehr erfolgreich und wird gleich nach der Uraufführung vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda zurückgehalten. 13. August: Mit Heidemarie Hatheyer in der Titelrolle hat in München der Spielfilm Die Geierwally nach Wilhelmine von Hillerns gleichnamigem Roman Premiere. 5. September: Bei den Filmfestspielen von Venedig wird der deutsche Propagandafilm Jud Süß von Veit Harlan uraufgeführt. Das von der nationalsozialistischen Regierung in Auftrag gegebene Werk ist frei nach der gleichnamigen Novelle von Wilhelm Hauff gestaltet und wird vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen. Hauptdarsteller Ferdinand Marian hat die Titelrolle auf Befehl Joseph Goebbels angenommen, nachdem schon mehrere andere Schauspieler abgelehnt haben. Die Deutschlandpremiere erfolgt am 24. September in Berlin. 29. November: Der ewige Jude von Fritz Hippler wird als dritter antisemitischer deutscher Propagandafilm des Jahres im Ufa-Palast am Zoo uraufgeführt. 30. Dezember: Der NS-Propagandafilm Wunschkonzert von Eduard von Borsody mit Ilse Werner und Carl Raddatz hat seine Uraufführung im Berliner Ufa-Palast am Zoo. Er wird nach Die große Liebe der kommerziell erfolgreichste Film des Dritten Reichs.
Vereinigte Staaten
24. Januar: Der Spielfilm Früchte des Zorns von John Ford nach dem gleichnamigen Roman von John Steinbeck, in dem das Schicksal der „Okies“ behandelt wird, hat in New York City seine Uraufführung. Die Hauptrollen spielen Henry Fonda, Jane Darwell und John Carradine.
mini|Titelbild von Pinocchio
7. Februar: Walt Disneys zweiter abendfüllender Zeichentrickfilm Pinocchio hat in den Vereinigten Staaten Premiere. 27. März: In Los Angeles wird Alfred Hitchcocks erster Hollywood-Film Rebecca nach dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier mit Laurence Olivier und Joan Fontaine in den Hauptrollen uraufgeführt. Er wird von Kritik und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen und wird in der Folge als einziger Hitchcock-Film einen Oscar als Bester Film erhalten. 27. Juli: In den Vereinigten Staaten hat der animierte Kurzfilm A Wild Hare (Die Hasenfalle) von Tex Avery Premiere. Es ist der erste Trickfilmauftritt von Bugs Bunny, der von Mel Blanc synchronisiert wird. 15. Oktober: Charlie Chaplins berühmte Filmsatire auf Adolf Hitler, Der große Diktator, startet mit der Uraufführung in New York. 13. November: Der gut zweistündige Zeichentrickfilm von Walt Disney mit dem Titel Fantasia hat am Broadway in New York City Premiere. 25. November: Woody Woodpecker erscheint erstmals in dem Zeichentrickfilm Knock Knock, in dem er noch eine Nebenfigur spielt. 26. Dezember: Die Filmversion von Die Nacht vor der Hochzeit mit Katharine Hepburn, Cary Grant, James Stewart und Ruth Hussey hat Premiere in der Radio City Music Hall in New York City.
Erfolgreichste Filme
Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Boom Town3.664.0002.The Great Dictator3.500.0003.Rebecca3.000.0004.The Philadelphia Story2.374.0005.Strike Up the Band2.265.0006.Northwest Passage2.169.0007.Andy Hardy Meets Debutante1.945.0008.The Fighting 69th1.822.0009.Santa Fe Trail1.748.00010.Kitty Foyle1.710.000
Filmpreise Academy Awards Die diesjährige Oscarverleihung findet am 29. Februar im Ambassador Hotel in Los Angeles statt. Moderator ist Bob Hope.
mini|hochkant|„Vom Winde verweht“-Museum in Jonesboro, Georgia
Bester Film: Vom Winde verweht von Victor Fleming Bester Hauptdarsteller: Robert Donat in Auf Wiedersehen, Mr. Chips Beste Hauptdarstellerin: Vivien Leigh in Vom Winde verweht Bester Regisseur: Victor Fleming für Vom Winde verweht Bester Nebendarsteller: Thomas Mitchell in Ringo Beste Nebendarstellerin: Hattie McDaniel in Vom Winde verweht Bestes Drehbuch nach einer literarischen Vorlage: Sidney Howard für Vom Winde verweht Beste Kamera: Ernest Haller für Vom Winde verweht Bester Song: Over the Rainbow von Harold Arlen in Das zauberhafte Land Ehrenoscar: Douglas Fairbanks sen.
Filmfestspiele von Venedig Das Filmfestival von Venedig findet vom 8. August bis zum 1. September statt. Die Jury wählt folgende Filme als Preisträger aus: Bester ausländischer Film: Der Postmeister von Gustav Ucicky Bester italienischer Film: L’assedio dell’Alcazar von Augusto Genina
New York Film Critics Circle Award Bester Film: Früchte des Zorns von John Ford Beste Regie: John Ford für Früchte des Zorns und Der lange Weg nach Cardiff Bester Hauptdarsteller: Charles Chaplin in Der große Diktator Beste Hauptdarstellerin: Katharine Hepburn in Die Nacht vor der Hochzeit Bester ausländischer Film: Die Frau des Bäckers von Marcel Pagnol
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen Directors Guild of America Award: Marshall Neilan National Board of Review: Früchte des Zorns von John Ford (Bester Film), Die Frau des Bäckers von Marcel Pagnol (Bester fremdsprachiger Film)
Geboren
Januar bis März mini|125px|James Caan (* 26. März)
Januar 3. Januar: Thelma Schoonmaker, US-amerikanische Filmeditorin 8. Januar: Sid Ganis, US-amerikanischer Produzent und Schauspieler 12. Januar: Matthias Habich, deutscher Schauspieler 18. Januar: Nedjalko Jordanow, bulgarischer Schriftsteller und Drehbuchautor 19. Januar: John Siegfried Mehnert, deutscher Whistleblower und Schauspieler († 2025) 19. Januar: Bernhard Sinkel, deutscher Regisseur und Drehbuchautor 20. Januar: Georges Poujouly, französischer Schauspieler († 2000) 20. Januar: Jana Brejchová, tschechische Schauspielerin († 2026) 22. Januar: John Hurt, britischer Schauspieler († 2017) 23. Januar: Joanna Miles, US-amerikanische Schauspielerin 27. Januar: James Cromwell, US-amerikanischer Schauspieler 28. Januar: Helma Gautier, österreichische Schauspielerin 29. Januar: Lionel Chetwynd, US-amerikanischer Drehbuchautor, Produzent und Regisseur 29. Januar: Katharine Ross, US-amerikanische Schauspielerin 31. Januar: Stuart Margolin, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor († 2022)
Februar 3. Februar: Hans Kratzert, deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor († 2023) 4. Februar: George A. Romero, US-amerikanischer Regisseur († 2017) 4. Februar: John Schuck, US-amerikanischer Schauspieler 12. Februar: Richard Lynch, US-amerikanischer Schauspieler († 2012) 17. Februar: Christopher Newman, US-amerikanischer Tontechniker († 2025) 19. Februar: Carlin Glynn, US-amerikanische Schauspielerin († 2023) 21. Februar: Peter McEnery, britischer Schauspieler 24. Februar: James Sloyan, US-amerikanischer Schauspieler 27. Februar: Howard Hesseman, US-amerikanischer Schauspieler († 2022) 27. Februar: Bill Hunter, australischer Schauspieler († 2011) 29. Februar: Margit Carstensen, deutsche Theater- und Filmschauspielerin († 2023)
März 1. März: Rüdiger Schulzki, deutscher Schauspieler († 2022) 2. März: Ricardo Palacios, spanischer Schauspieler († 2015) 5. März: Olivera Katarina, serbische Schauspielerin († 2026) 6. März: Elke Haltaufderheide, deutsche Schauspielerin und Produzentin († 2025) 9. März: Larissa Golubkina, russische bzw. sowjetische Schauspielerin und Sängerin († 2025) 10. März: Chuck Norris, US-amerikanischer Schauspieler († 2026) 13. März: Jacqueline Sassard, französische Schauspielerin († 2021) 20. März: Mary Ellen Mark, US-amerikanische Standfotografin († 2015) 26. März: James Caan, US-amerikanischer Schauspieler († 2022) 27. März: Austin Pendleton, US-amerikanischer Schauspieler 29. März: Godfrey Reggio, US-amerikanischer Regisseur
April bis Juni mini|125px|Al Pacino (* 25. April)
April 4. April: Robby Müller, niederländischer Kameramann († 2018) 5. April: Gianfranco Barra, italienischer Schauspieler († 2025) 7. April: Howard Ziehm, US-amerikanischer Regisseur und Produzent 8. April: Ingolf Gorges, deutscher Schauspieler († 2008) 8. April: Michael Villella, US-amerikanischer Schauspieler († 2024) 14. April: Julie Christie, britische Schauspielerin 15. April: Robert Walker Jr., US-amerikanischer Schauspieler († 2019) 16. April: Günther Hörmann, deutscher Kameramann 19. April: José Luis Gómez, spanischer Schauspieler und Regisseur 20. April: James Gammon, US-amerikanischer Schauspieler († 2010) 21. April: Souleymane Cissé, malischer Regisseur († 2025) 22. April: Marie-José Nat, französische Schauspielerin († 2019) 24. April: Michael Parks, US-amerikanischer Schauspieler († 2017) 25. April: Günter Jaeuthe, deutscher Kameramann († 2022) 25. April: Al Pacino, US-amerikanischer Schauspieler 30. April: Burt Young, US-amerikanischer Schauspieler († 2023)
Mai 2. Mai: Jo Ann Pflug, US-amerikanische Schauspielerin 5. Mai: Lasse Åberg, schwedischer Regisseur und Schauspieler 5. Mai: Lance Henriksen, US-amerikanischer Schauspieler 7. Mai: John Irvin, britischer Regisseur 9. Mai: James L. Brooks, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor 11. Mai: Schanna Prochorenko, ukrainische Schauspielerin († 2011) 15. Mai: Lainie Kazan, US-amerikanische Schauspielerin 15. Mai: Malcolm Le Grice, britischer avantgardistischer Filmkünstler und Filmtheoretiker († 2024) 17. Mai: Peter Gerety, US-amerikanischer Schauspieler 18. Mai: Anita Kupsch, deutsche Volksschauspielerin und Synchronsprecherin († 2025) 19. Mai: Carlos Diegues, brasilianischer Filmregisseur († 2025) 22. Mai: Michael Sarrazin, kanadischer Schauspieler († 2011) 27. Mai: Zack Norman, US-amerikanischer Schauspieler und Produzent († 2024)
Juni 1. Juni: René Auberjonois, US-amerikanischer Schauspieler († 2019) 7. Juni: Lambert Hamel, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2026) 8. Juni: Peter Gauhe, deutscher Kameramann († 2020) 10. Juni: Helga Neuner, deutsche Schauspielerin 12. Juni: Amedeo Fago, italienischer Szenenbildner und Regisseur 20. Juni: John Mahoney, britisch-amerikanischer Schauspieler († 2018) 21. Juni: Mariette Hartley, US-amerikanische Schauspielerin 22. Juni: Abbas Kiarostami, iranischer Regisseur und Drehbuchautor († 2016) 22. Juni: Sissy Löwinger, österreichische Schauspielerin und Regisseurin († 2011) 24. Juni: Vittorio Storaro, italienischer Kameramann 25. Juni: Peer Augustinski, deutscher Schauspieler und Sprecher († 2014) 30. Juni: Víctor Erice, spanischer Regisseur
Juli bis September mini|125px|Patrick Stewart (* 13. Juli) mini|125px|Martin Sheen (* 3. August) mini|125px|Brian De Palma (* 11. September)
Juli 9. Juli: Manfred Jung, deutscher Opernsänger († 2017) 10. Juli: Wilfried Pucher, deutscher Schauspieler 13. Juli: Patrick Stewart, britischer Schauspieler 22. Juli: Vera Tschechowa, deutsche Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin († 2024) 24. Juli: Dan Hedaya, US-amerikanischer Schauspieler 27. Juli: Gary Kurtz, US-amerikanischer Produzent († 2018) 28. Juli: Brigit Forsyth, britische Schauspielerin († 2023) 29. Juli: Boschidar Petkow, bulgarischer Komponist († 2016) 30. Juli: Nicolau Breyner, portugiesischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur († 2016)