Die Ōsumi-Klasse () ist eine Klasse von drei Docklandungsschiffen der Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JMSDF). Sie ist benannt nach der historischen Provinz Ōsumi.
Einheiten Kennung Name Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Heimathafen LST-4001 Ōsumi() Mitsui, Tamano 6. Dezember 1995 18. November 1996 11. März 1998 Kure LST-4002 Shimokita() 30. November 1999 29. November 2000 12. März 2002 LST-4003 Kunisaki() Hitachi, Maizuru 7. September 2000 13. Dezember 2001 26. Februar 2003
Technische Beschreibung Rumpf und Antrieb Der Rumpf eines Schiffes der Ōsumi-Klasse ist 178 Meter lang, 25,8 Meter breit und hat bei einer Verdrängung von 14.000 Tonnen einen Tiefgang von 7,5 Metern. Der Antrieb erfolgt durch zwei Mitsui 16V42M-A-Dieselmotoren, mit einer Gesamtleistung von 26.000 PS (19.123 kW). Diese geben die Leistung an zwei Wellen mit je einer Schraube weiter. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 22 Knoten (41 km/h).
Bewaffnung Zur Selbstverteidigung dienen zwei 20-mm-Maschinenkanonensysteme Phalanx Mk.15, mehrere körpergesteuerte 12,7-mm-Maschinengewehre (Browning M2) und eine Reihe von Handfeuerwaffen.
Elektronik Die elektronische Ausrüstung der Schiffe der Klasse besteht aus einem Luftraumüberwachungsradar OPS-14C, einem Seeraumüberwachungsradar OPS-28D und einem Navigationsradar OPS-20.
Besatzung Die Besatzung hatte eine Stärke von 135 Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften.
Weblinks
Ōsumi-Klasse auf GlobalSecurity.org. (englisch) World Aircraft Carriers List: Japanese Helicopter (ASW & Assault) Ships auf hazegray.org (englisch) Ōsumi-Klasse auf Navypedia (englisch) Osumi class Tank Landing Ship - LST auf seaforces.org (englisch)
Kategorie:Militärschiffsklasse (Japanische Selbstverteidigungsstreitkräfte) Kategorie:Schiffsklasse für die amphibische Kriegsführung