Michael Gampe (* 20. April 1950 in Mannersdorf am LeithagebirgeEs kursieren unterschiedliche Geburtsjahre und -orte im Internet. Diese Angaben wurden schriftlich von der Künstleragentur Michael Gampes bestätigt.) ist ein österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur.
Leben Michael Gampe begann nach der Matura ein Studium und arbeitete zwei Jahre als Volksschullehrer,Kurzbiografie bei voefs.at, abgerufen am 15. Mai 2017 ehe er sich am Konservatorium der Stadt Wien zum Schauspieler ausbilden ließ. Als solcher sowie auch als Regisseur arbeitet er seit 1975 an verschiedenen österreichischen und deutschen Bühnen. In Österreich waren dies bislang das Wiener Akademietheater, die Landestheater Salzburg und Tirol, das Theater in der Josefstadt, das Theater Drachengasse und das Stadttheater Klagenfurt; in Deutschland wirkte Gampe am Berliner Hebbel-Theater, am Stadttheater Ingolstadt, dem Schauspielhaus Düsseldorf und dem Münchner Residenztheater.Agenturprofil, abgerufen am 15. Mai 2017 In den 2000er Jahren inszenierte er wiederholt bei den Festspielen Reichenau, 2016 zeichnete er bei den Schloss-Spielen Kobersdorf für die Inszenierung von Ken Ludwigs Farce Otello darf nicht platzen verantwortlich., abgerufen am 17. Mai 2017
Seit Beginn der 1980er Jahre steht Gampe auch regelmäßig in österreichischen und deutschen Produktionen vor der Kamera. Eine erste Rolle hatte er in der Literaturverfilmung Der Schüler Gerber nach dem Roman von Friedrich Torberg. Später war er häufiger Gast bei den Rosenheim-Cops und in Serien wie Unser Charly oder SOKO Kitzbühel.
2010 war Michael Gampe Jurymitglied beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender. Er lebt in Wien und ist seit 1987 freischaffend tätig.Beitrag bei orf.at vom 5. Juli 2005, abgerufen am 15. Mai 2017
Filmografie (Auswahl) 1981: Der Schüler Gerber 1983: Der Hausmeister 1987: Mozart und Meisel – Hildes Lied 1987: Tatort – Superzwölfer 1991: Die Strauß-Dynastie 1991: Arbeitersaga – Das Lachen des Maca Daracs 1994: Kommissar Rex – Tanz auf dem Vulkan 1995: Lindenstraße – Auf eigene Faust 1996–1997: Schloßhotel Orth (5 Folgen als Lothar) 1997: Solo für Sudmann – Leere Kassen 1997: SOKO München – Vermißt 1997–2000: Kaisermühlen Blues (3 Folgen) 1998: Tom Turbo – Die unsichtbare Schatztruhe 1998: Medicopter 117 – Jedes Leben zählt – Die Geiselnahme 1999: Wer liebt, dem wachsen Flügel 1999: Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday 2000: Unser Charly – Sorgenkinder 2001: Tatort – Nichts mehr im Griff 2002: Polizeiruf 110 – Silikon Walli 2002–2013: Die Rosenheim-Cops (7 Folgen) 2003: Julia – Eine ungewöhnliche Frau – Kein Herz für Inder 2012: SOKO Kitzbühel – Jungbrunnen 2014: Boͤsterreich – Nackte und Minister 2015: V8² – Die Rache der Nitros 2017: Hindafing (3 Folgen als Hannes) 2019: Der beste Papa der Welt 2021: Die Ibiza Affäre (Mini-Serie) 2022, 2024: SOKO Köln – Der schöne Richard, Ming Pilz 2023: Am Ende wird alles sichtbar 2024: Trost und Rath – Tanz mit dem Teufel (Fernsehreihe)
Hörspiele 1986: Für Frieden und Freiheit – Autor: Sigi Zimmerschied – Regie: Herbert Gantschacher 1988: Freiheit in Krähwinkel – Autor: Johann Nestroy – Regie: Götz Fritsch 1989: Steinfeders Zeitreiten – Autor: Marcel Meyrath – Regie: Götz Fritsch 1990: König Ubu – Autor: Alfred Jarry – Regie: Heinz Hostnig 1997: Kolchis – Autor: Peter Rosei – Regie: Katharina Weiß
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Einzelnachweise
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