Jörg Steinberg (* 27. Mai 1963 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Bühnenautor.
Leben In Wendenschloß aufgewachsen,Andrea Marshall: Sprengen! Abreißen! Gebt die Ufer frei, Beitrag bei RBB am 20. Mai 2015, abgerufen am 11. Mai 2017 machte Jörg Steinberg von 1979 bis 1982 eine Ausbildung zum Facharbeiter für Nachrichtentechnik, nach dem Grundwehrdienst begann er 1983 ein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, abgerufen am 21. November 2023 und ging nach dessen Abschluss 1987 in ein erstes Engagement an das Anhaltische Theater nach Dessau. Dort spielte er bis 1990, anschließend war er bis 2011 freiberuflich tätig und hatte Gastverträge an zahlreichen deutschen Bühnen, wie dem Berliner Kriminal Theater, dem Hebbel-Theater, dem Stadttheater Konstanz, dem Meininger Theater oder der Württembergischen Landesbühne Esslingen.
Seit 1996 führt Steinberg auch Regie, unter anderem am Staatstheater Cottbus, am Berliner Theater unterm Dach, am Volkstheater Rostock, an der Shakespeare Company Bremen oder dem Kleist-Theater Frankfurt (Oder). Von 2011 bis 2016 war er als Hausregisseur am neuen theater Halle beschäftigt, seitdem arbeitet er wieder freiberuflich.Website von Jörg Steinberg, abgerufen am 11. Mai 2017
Steinberg ist darüber hinaus auch als Bühnenautor tätig, häufig beschäftigt er sich hierbei mit dem Thema „Fußball“, wie in den Stücken Die Hand Gottes, Lothar rennt, Blutgrätsche oder Hansi Kreische lebt oder als Fan von Union Berlin Und niemals vergessen – Eisern Union!, das er 2006 zum 40-jährigen Vereinsjubiläum des Klubs schrieb.Paul Linke: Ein netter Anlass zur Stänkerei, Berliner Zeitung vom 3. September 2012, abgerufen am 11. Mai 2017
Seit Ende der 1980er-Jahre steht Steinberg auch immer wieder vor der Kamera, häufig als Gastdarsteller in verschiedenen Serien wie Der Landarzt, Für alle Fälle Stefanie oder Im Namen des Gesetzes.
In einer Folge der Serie Löwenzahn verkörperte Jörg Steinberg einen Fußballtrainer. Selber spielte er aktiv Fußball bei verschiedenen Vereinen, unter anderem bei Aktivist Salzwedel und SSV Köpenick 08, bis im November 1995 ein Kreuzbandriss seiner Karriere ein Ende setzte.
Filmografie 1988: Die Schauspielerin 1990: Drei Wohnungen 1990: Polizeiruf 110 – Das Duell 1993: Der Landarzt (3 Folgen als Heinz „Atze“ Bruhns) 1997: Frauenarzt Dr. Markus Merthin – Neubeginn 1998: Die Straßen von Berlin – Terror 2001: Achterbahn – Versteck für einen Hund 2002: Im Namen des Gesetzes – Anschlag bei Nacht 2002: Für alle Fälle Stefanie (4 Folgen als Dr. Rühl) 2005: SOKO Leipzig – Die Aufsteiger 2006: Abschnitt 40 – Zwangsmaßnahmen 2007: GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben – Paradies 2010: Löwenzahn – Skelett – Knochenbruch beim Pokalspiel 2013: Tatort – Gegen den Kopf 2014: Polizeiruf 110 – Abwärts 2015: Zorn – Wo kein Licht 2018: Deutschland 86 – Ommegang 2020: Letzte Spur Berlin – Folge: Anrufe 2021: Die Heiland – Wir sind Anwalt – Dreiste Diebe 2024: Blutige Anfänger (Fernsehserie, Folge Stiller Alarm) 2024: Kati – Eine Kür, die bleibt (Fernsehfilm)
Hörspiele 1987: Telefonsuse – Autorin: Ricarda Bethke – Regie: Karlheinz Liefers 2007: Die Geschichte vom Franz Biberkopf – Autor: Alfred Döblin – Regie: Kai Grehn
Theaterstücke 1996: Kikerikiste (nach Paul Maar) 1999: Ritter Runkels Heimkehr 1999: Lothar rennt 2002: Besessen 2002: Wethersfield – 1784 2003: Die Hand Gottes 2004: Blutgrätsche oder Hansi Kreische lebt 2006: Ein Königreich für einen Ball 2006: Und niemals vergessen – Eisern Union! 2011: ZSCHERBEN – Ein Dorf nimmt ab
Weblinks
Jörg Steinberg bei der Agentur Samuel
Einzelnachweise
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