Die „Marrakesch-Deklaration“ (engl.: Marrakesh Declaration, auch: Morocco Declaration) ist eine Ende Januar 2016 in der marokkanischen Stadt Marrakesch verabschiedete Erklärung zur Zukunft des religiösen Miteinanders und zu den Rechten von religiösen Minderheiten. Hervorgegangen ist die Deklaration aus einer Tagung von rund 200 Staatsmännern und religiösen Gelehrten – Sunniten, Schiiten und Angehörigen anderer Religionen – zum Thema „Religiöse Minderheiten in islamischen Ländern: Der juristische Rahmen und ein Aufruf zum Handeln“.

Zielrichtung der Deklaration war es, vor dem Hintergrund der gegen Nicht-Muslime gerichteten Terrorakte des sog. Islamischen Staates im Irak und Syrien Spannungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen so weit wie möglich abzubauen, gleich, ob in islamischen oder nicht-islamischen Ländern.

Die Deklaration erhebt dazu u. a. folgende Forderungen:

Einzelnachweise

Weblinks Internetseite der Konferenz, die die Marrakesch-Deklaration verabschiedet hat. Marrakesch-Deklaration (Wortlaut der Deklaration in deutscher Sprache)

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