Die Gmina wiejska Działdowo [] ist eine Landgemeinde in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zum Powiat Działdowski (Kreis Soldau). Ihr Verwaltungssitz ist die Stadt Działdowo (), die ihr als eigenständige Stadtgemeinde aber nicht angehört.
mini|Übersichtsplan der Gmina Działdowo
Geographie Die Gemeinde liegt im Oberland des ehemaligen Ostpreußens im Südwesten der heutigen Woiwodschaft Ermland-Masuren am Nordufer des Flusses Działdówka (Soldau), 157 Meter über dem Meeresspiegel, etwa 23 Kilometer südwestlich von Nidzica (Neidenburg) und 73 Kilometer südsüdwestlich von Olsztyn (Allenstein). mini|links|Die Gmina Działdowo im Powiat Działdowski Die Gmina Działdowo ist eine von vier Landgemeinden, die zusammen mit einer Stadt-und-Landgemeinde sowie einer Stadtgemeinde den Powiat Działdowski bilden: die Gmina Działdowo mit Einwohnern, die Gmina Iłowo-Osada ( Einwohner), die Gmina Płośnica ( Einwohner), die Gmina Rybno ( Einwohner), die Gmina Lidzbark ( Einwohner) sowie die Stadt Działdowo ( Einwohner).
Nachbargemeinden Zu den Nachbargemeinden der Gemeinde Działdowo gehören die Stadtgemeinde Działdowo (deutsch Soldau), deren Gebiet von der Gemeinde eingeschlossen wird, sowie Iłowo-Osada (Illowo), Płośnica (Heinrichsdorf) und Rybno (Rybno, 1942 bis 1945 Rübenau). Außerdem hat die Gmina Działdowo gemeinsame Grenzen mit der Gmina Dąbrówno im Powiat Ostródzki (Kreis Osterode (Ostpreußen)), mit der Gmina Kozłowo (Groß Koslau, 1938 bis 1945 Großkosel) im Powiat Nidzicki (Kreis Neidenburg) und mit den bereits zur Woiwodschaft Masowien gehörenden Gemeinden Kuczbork-Osada, Powiat Żuromiński und Lipowiec Kościelny, Powiat Mławski.
Gemeindefläche Die Gmina Działdowo umfasst eine Fläche von 272,77 km², die zu 74 % land- und 17 % forstwirtschaftlich genutzt wird. Die Gemeindefläche entspricht 28,29 % der Gesamtfläche des Powiat Działdowski.
Durch das Gemeindegebiet fließen der Wkra (er heißt in seinem Oberlauf hier Działdowka (Soldau)) sowie die Wel (Welle).
Gemeindegliederung Die Landgemeinde umfasst 31 Ortsteile mit Schulzenamt und weitere Ortschaften:
polnischer Name deutscher Name(bis 1920, 1939–1945) polnischer Name deutscher Name(bis 1920, 1939–1945) polnischer Name deutscher Name(bis 1920, 1939–1945)Burkat Borchersdorf Komorniki Kämmersdorf Pożary PosarenBursz Bursch Kramarzewo Krämersdorf Prusinowo PruschinowoDrzazgi Fichtenwalde Krasnołąka Schönwiese Rudolfowo Rudolfsfelde Księży Dwór Niederhof Ruszkowo RauschkenFilice Fylitz Kurki Kurkau Rywocinymit Góry RywoczinGąsiorowo Ganshorn bei Gilgenburg Lipówka Lindenau Sękowo SchönkauGnojenko – Malinowo Amalienhof Sławkowo FrödauGnojno – Mosznica Moschnitz Turza Wielka (Groß) TauerseeGrzybiny Groß Grieben1929–1945 Grieben Myślęta Meischlitz Uzdowo UsdauJankowice Jankowitz1938–1945 Sassendorf Niestoja Niostoy Wilamowo WilmsdorfKisiny Kyschienen Petrykozy – Wysoka HohendorfKlęczkowo Klenzkau Pierławki Pierlawken Zakrzewo Königshagenbis 1890 Polnisch Sakrau
Einwohner Die Zahl der Einwohner der Gmina Działdowo belief sich am auf . Über ihre Altersstruktur gibt eine Tabelle aus dem Jahre 2014 Auskunft:Kobiety = Frauen, Mężczyźni = Männer 600px|
Verkehr Straßen Durch das Gemeindegebiet verlaufen vier Woiwodschaftsstraßen, die der Gemeinde eine sehr günstige Verkehrsanbindung bieten. Es sind die Woiwodschaftsstraßen: 538: von Fijewo/Woiwodschaft Kujawien-Pommern nach Nidzica mit Anbindung an die Schnellstraße 7 (Europastraße 77), 542: von Rychnowo nach Działdowo 544: von Brodnica (Strasburg)/Woiwodschaft Kujawien-Pommern nach Ostrołęka/Woiwodschaft Masowien 545: Jedwabno–Nidzica–Działdowo.
Das Gemeindegebiet ist im Übrigen durch zahlreiche Nebenstraßen und Landwege gut vernetzt.
Schienen Drei Bahnstrecken durchziehen das Gemeindegebiet. Sie treffen in der Stadt aufeinander und bieten durch mehrere Bahnstationen Anschluss an den Bahnverkehr: PKP Nr. 9: Bahnstrecke Danzig–Warschau mit den Bahnstationen Burkat (Borchersdorf) und Turza Wielka (Groß Tauersee) PKP Nr. 208: Bahnstrecke Chojnice–Działdowo mit der Bahnstation Pierławki (Pierlawken) PKP Nr. 216: Bahnstrecke Olsztyn–Działdowo mit der Bahnstation Krasnołąka (Schönwiese).
Die frühere Bahnstrecke Samborowo–Turza Wielka (deutsch Bergfriede–Groß Tauersee) ist seit 1993 nicht mehr in Betrieb und größtenteils abgebaut.
Weblinks
Website der Gmina
Fußnoten