Franz Salditt (* 1939 in Koblenz)Autorenprofil bei Fachbuchverlag Beck, abgerufen am 7. Mai 2017Der Professor und das „Dummenrecht“, Der Spiegel, abgerufen am 7. Mai 2017 ist ein deutscher Rechtsanwalt aus Neuwied, der dort eine Kanzlei für Straf- und Strafprozessrecht, Wirtschaftsrecht sowie Steuerrecht, abgerufen am 7. Mai 2017 unterhält. Außerdem ist er Honorarprofessor der Fernuniversität Hagen.
Leben Salditt wurde 1939 in Koblenz geboren und wuchs im nahegelegenen Neuwied auf. Er promovierte 1969 in Köln im Bereich des Steuerrechtes und begann 1971 seine Tätigkeit als Rechtsanwalt. Zuvor war er in der Finanzverwaltung tätig. Salditts Kanzlei ist auf das Wirtschaftsstrafrecht, abgerufen am 7. Mai 2017 spezialisiert. Nationale Bekanntheit erlangte Salditt unter anderem durch die Verteidigung von Peter Graf (dem Vater der Tennisspielerin Steffi Graf) sowie der des Frankfurter Bauunternehmers Jürgen Schneider. Schneider wurde in den 1990er Jahren wegen Kreditbetruges in Millionenhöhe angeklagt und verurteilt, wobei Salditt als Verteidiger vor allem auf die Mitschuld der Kreditunternehmen hingewiesen hatte.
Veröffentlichungen Verlagerung von Wirtschaftsgütern in die auslandsbelegene Betriebstätte eines einheitlichen Unternehmens: Grundsätzliches zur steuerlichen Realisation stiller Reserven Köln, Rechtswiss. F., Diss. v. 18. Dez. 1969 (Mitherausgeber) Festschrift für Thomas Fischer. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72459-6 Verteidigung im Reichstagsbrandprozess. Zwei Plädoyers gegen die drohende Todesstrafe. Lit-Verlag Dr. W. Hopf, Berlin 2024, ISBN 978-3-643-15484-2
Einzelnachweise
Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Mann