St. Martin am Tennengebirge105. Kundmachung der Salzburger Landesregierung vom 5. November 1970 über die Änderung des Namens der Gemeinde St. Martin bei Hüttau im politischen Bezirk St.Johann im Pongau.Auf Grund des § 2 Abs. 3 der Salzburger Gemeindeordnung 1965, LGBl. Nr. 63 wird kundgemacht:Auf Antrag der Gemeindevertretung der Gemeinde St. Martin bei Hüttau, politischer Bezirk St.Johann im Pongau, hat die Landesregierung beschlossen, den Namen dieser Gemeinde in „St. Martin am Tennengebirge“ zu ändern., alex.onb.ac.at, abgerufen am 3. Mai 2017 (im lokalen Pongauer Dialekt: Méschting) ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk St. Johann im Pongau im Salzburger Land in Österreich.

Geografie Die Gemeinde liegt im Ennspongau des Salzburger Land, in einem Seitental des Fritztals, zwischen Südfuß des Tennengebirges und dem Gerzkopf, einem Vorberg des Dachsteinmassivs. Sie gehört daneben auch zur Region Lammertal, an dem sie Anteile hat, und zu dem sie den Talpass darstellt.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst zwei Ortschaften bzw. Katastralgemeinden (in Klammern Einwohnerzahl Stand , Fläche Stand ): Sankt Martin am Tennengebirge ( Einwohner) Hauptort; KG St. Martin () liegt südlich der Wasserscheide am St. Martinsbach gegen das Fritztal hin Lammertal ( Einwohner) KG Lammerthal () liegt nördlich der Wasserscheide, zum Rettenbach hin und die Region an der obersten Lammer Der Hauptort Sankt Martin erstreckt sich über beide Katastralgemeinden.

Einziger Zählsprengel ist St.Martin a.Tennengebirge.

Die Gemeinde gehörte bis 2004 zum Gerichtsbezirk Radstadt und ist seit dem 1. Jänner 2005 Teil des Gerichtsbezirks Sankt Johann im Pongau.

Nachbargemeinden Zwei der fünf Nachbargemeinden liegen im Nachbarbezirk Hallein.

Einwohnerentwicklung

Politik

Gemeinderat

Die Gemeindevertretung hat insgesamt 17 Mitglieder.

Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Salzburg 2004 hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 6 SPÖ, 5 ÖVP und 2 FPÖ. Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Salzburg 2009 hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 6 SPÖ, 5 ÖVP und 2 FPÖ. Mit der außerordentlichen Bürgermeisterwahl am 23. Oktober 2011 wurde Johannes Schlager (ÖVP) gewählt.Ergebnis Bürgermeisterwahl 2011 Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Salzburg 2014 hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 9 ÖVP, 6 SPÖ und 2 FPÖ. Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Salzburg 2019 hatte die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 9 ÖVP, 7 SPÖ und 1 FPÖ. Mit den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Salzburg 2024 hat die Gemeindevertretung folgende Verteilung: 8 ÖVP, 7 SPÖ und 2 FPÖ.

Bürgermeister

1969–1988 Johann Weran-Rieger (SPÖ) 1988–2011 Rudolf Lanner (SPÖ) seit 2011 Johannes Schlager (ÖVP)

Wappen 70px|links Das Wappen der Gemeinde ist beschrieben: „In Silber auf grünem Boden der golden gekleidete St. Martin auf goldgezäumtem, schwarzen Pferde, seinen roten Mantel mit dem vor ihm knienden nackten Bettler teilend, links davon eine grüne Tanne.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Pfarrkirche St. Martin am Tennengebirge

Pfarrkirche St. Martin am Tennengebirge, gotische Hallenkirche der 1430er mit barockem Interieur

Wirtschaft Der Fremdenverkehrsort hatte 2003 1.485 Gästebetten bei 144.788 Nächtigungen im Jahr. Familienskigebiet St. Martin am Tennengebirge Ski & Schneesportschule St. Martin & Lammertal

Truppenübungsplatz Aualm Das Bundesheer hat den Truppenübungsplatz ab 1958 ursprünglich vom Missionshaus St. Rupert in Bischofshofen gepachtet. Im Jahre 2009 unter Verteidigungsminister Norbert Darabos wurde die militärische Nutzung eingestellt.Der Kampf um den Truppenübungsplatz Aualm geht weiter, salzburg24.at;Anfragebeantwortung durch den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Mag. Norbert Darabos zu der schriftlichen Anfrage (1439/J) der Abgeordneten Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Truppenübungsplatz Aualm, parlament.gv.at Nach einer Dekontamination des Geländes von Munitionsresten und einer Renaturierung, wie im Pachtvertrag vorgesehen, konnte der Pachtvertrag mit 1. Juli 2022 aufgelöst werden.

Weblinks

sanktmartin.at, Webseite der Gemeinde aktivdorf.at, Website des Tourismusverbandes St. Martin

Einzelnachweise

Kategorie:Tennengebirge Kategorie:Dachsteingebirge Kategorie:Martin von Tours als Namensgeber