mini|hochkant=1.3|Taso Mathieson im Ferrari 166 MM bei der Targa Florio 1952 miniatur|hochkant=1.3|Auf einem Bugatti 57S gab Mathieson 1938 sein Comeback im Rennsport Thomas Alastair Sutherland Ogilvy „Taso“ Mathieson, auch T. A. S. O. Mathieson (* 28. Juli 1908 in Glasgow; † 12. Oktober 1991 in Vichy) war ein britischer Autorennfahrer und Buchautor.

Karriere im Motorsport

Taso Mathiesen begann seine Karriere in den frühen 1930er-Jahren bei Clubrennen in Schottland und England. Erste Erfolge feierte er auf der Rennbahn von Brooklands, wo er im März 1932 auf einem 2,3-Liter-Officine Meccaniche die Easter Bank-Holiday BARC Open gewann. Es folgten weitere Siege in Brooklands, die er allesamt auf Rennfahrzeugen der Marke Bugatti einfuhr. Neben den Starts bei Rundstreckenrennen war Mathieson zu Beginn seiner Karriere auch als Bergrennfahrer aktiv. Während der zweiten Hälfte des Jahres 1935 erkrankte Mathieson schwer und musste den Rennsport für einige Jahre aufgeben.

1938 kehrte er auf die Rennpisten zurück und gab auf einem Bugatti Type 57S sein Comeback mit einem dritten Rang beim Grand Prix des Frontières in Chimay. Im selben Jahr debütierte er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Viermal war er beim 24-Stunden-Rennen dort. Seine einzige Platzierung im Schlussklassement erreichte er bei seiner letzten Teilnahme 1950, als er mit Partner Dickie Stoop auf einem Frazer Nash Mille Miglia Neunter in der Gesamtwertung wurde und dabei einen Klassensieg erreichte.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Taso Mathieson 1946 einer der ersten Briten, die auf dem europäischen Festland wieder Rennen fuhren. 1951 lag er bei der Targa Florio lange an der dritten Stelle. Bevor er den Frazer Nash Le Mans Replica an seinen Teamkollegen Jacques Pollet übergeben konnte, riss der Keilriemen und der Wagen fiel aus.Targa Florio 1951 1952 wurde er, in diesem Jahr allein fahrend, Sechster bei der Targa. Diesmal war ein Ferrari 195S der Einsatzwagen.Targa Florio 1952

Mathieson blieb bis 1955 als Fahrer aktiv und verfasste in den Folgejahren Motorsportbücher über die Frühzeit des Rennsports. Er starb nach langer Krankheit im Alter von 83 Jahren in Vichy, wo er seit Mitte der 1970er-Jahre wohnte.Zum Tod von Taso Mathieson Er war bis zu seinem Tod mit der französischen Schauspielerin Mila Parély verheiratet.

Statistik

Le-Mans-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 1938 Norbert-Jean Mahé Talbot T150C Freddie de Clifford Ausfall Zündungsschaden 1939 Luigi Chinetti Talbot T26 Luigi Chinetti Ausfall Unfall 1949 Mrs. R. P. Hichens Aston Martin DB2 Pierre Maréchal Ausfall Tödlicher Unfall von Maréchal 1950 Harold John Aldington Frazer Nash Milla Miglia Dickie Stoop Rang 9 und Klassensieg

Weblinks

Taso Mathieson bei Historic Racing

Einzelnachweise

Kategorie:Rennfahrer (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Rennfahrer des 24-Stunden-Rennens von Le Mans Kategorie:Brite Kategorie:Geboren 1908 Kategorie:Gestorben 1991 Kategorie:Mann Kategorie:Schotte Kategorie:Grand-Prix-Fahrer vor 1950