In der Saison 2017/18 waren die Regionalligen Nord, Ost, West und Süd-West sowie die diesen gleichgestellte Bayernliga die vierthöchsten Ligen im deutschen Eishockey.
Regionalliga Nord Die Regionalliga Nord wurde vom Landeseissportverband Niedersachsen (NEV) für Mannschaften der Bundesländer Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Neu in der Liga war der Verbandsligameister EC Nordhorn. Der REV Bremerhaven zog sich aus der Liga zurück. Ebenso zog sich die in Langenhagen spielende Mannschaft Hannover Scorpions 1b kurz vor Saisonbeginn zurück, da die Langenhagener Eishalle geschlossen wurde.
Teilnehmer 20px Weserstars Bremen 20px Hamburger SV (Titelverteidiger) 20px Adendorfer EC TAG Salzgitter Icefighters EC Nordhorn (Aufsteiger)
Modus Die fünf Teilnehmer spielten eine Doppelrunde (16 Spiele). Die ersten vier Mannschaften qualifizieren sich für die Play-offs, die im Modus Best-of-Five ausgetragen werden. Der Meister ist sportlich für die Oberliga Nord qualifiziert. Der Tabellenletzte spielt mit den beiden ersten der Verbandsliga Nord eine Relegation aus.
Hauptrunde Endstand, Quelle: Icehockeypage
RangTeamSpS3S2N1N0ToreDiff.Punkte1.Weserstars Bremen161211293:49 +44392.Hamburger SV16931378:55 +23343.Adendorfer EC 16710867:59 +8234.TAG Salzgitter Icefighters16502948:73 −25175.EC Nordhorn162011345:95 −507 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, (M) = Meister der Vorsaison. N = Neuling Für die Playoff-Spiele qualifiziert
Regionalliga-Qualifikation Endstand, Quelle: Icehockeypage RangTeamSpS3S2N1N0ToreDiff.Punkte1. ECW Sande4300131:17 +1492. Crocodiles Hamburg 1b4200225:38 −1363.EC Nordhorn4100330:31 −13 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
ECW Sande und Crocodiles Hamburg sind für Regionalliga Nord 2018/19 qualifiziert, Nordhorn wäre sportlich abgestiegen.
Playoffs Endstand, Quelle: Icehockeypage
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 Weserstars Bremen – TAG Salzgitter 3-1 3:2 5:6 V 4:2 7:2 – Hamburger SV – Adendorfer EC 2-3 3:1 3:2 0:6 3:8 2:3 OT
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 Weserstars Bremen – Adendorfer EC 3-0 7:4 4:2 5:4 – – Die Weserstars Bremen sind damit Meister der Regionalliga Nord
Regionalliga West Die Regionalliga West wurde vom Eishockeyverband Nordrhein-Westfalen (EHV-NRW) für Clubs aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz ausgerichtet.
Teilnehmer Die Regionalliga West wurde von zwölf auf neun Mannschaften verkleinert. Der Landesliga-Meister Bergisch Raptors verzichtete auf den Aufstieg.
Modus Die neun teilnehmenden Mannschaften spielten eine Doppelrunde. Die ersten acht Mannschaften spielten in Play-offs im Modus Best-of-five um den Meistertitel und den Aufstieg in die Oberliga Nord. Der Tabellenneunte spielt in eine Relegation mit den vier besten Mannschaften der Landesliga.
Hauptrunde Endstand, Quelle: Icehockeypage RangTeamSpS3S2N1N0ToreDiff.Punkte1.EG Diez-Limburg3225016206:120 +86762.Herforder EV3219247163:116 +47653.EHC Neuwied Die Bären32201011152:123 +29624.Ratinger Ice Aliens32192110142:115 +27625.Hammer Eisbären32161114128:99 +29516.Dinslaken Kobras32103118118:142 −24377.Soester EG3272419124:168 −44298.EC Lauterbach3282022126:194 −68289.Neusser EV326122388:170 −8222 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, (M) = Meister der Vorsaison. N = Neuling Für die Playoff-Spiele qualifiziert
Aufstieg zur Regionalliga West Der Tabellenletzte Neusser EV nahm an der Aufstiegsrunde der Landesliga NRW mit den ersten drei der Hauptrunde der Landesliga teil: Wiehl Penguins, Troisdorf Dynamite und Grefrath Phoenix. RangTeamSpS3S2N1N0ToreDiff.Punkte1.Neusser EV6 5 0 0 1 34:15 +19 152 Wiehl Penguins 6 3 0 0 3 25:24 +1 93 Grefrath Phoenix 6 3 0 0 3 19:23 −4 94 Troisdorf Dynamite 6 1 0 0 5 22:38 −16 3
Damit sind Neuss und Wiehl sportlich für die Regionalliga West 2018/19 qualifiziert. Zusätzlich qualifiziert sich die Löwen Frankfurt 1b als Meister der Hessenliga.
Playoffs Endstand, Quelle: Icehockeypage, Best-of-Five
Viertelfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 EG Diez-Limburg – EC Lauterbach 3-0 8:1 9:2 10:3 – – Ratinger Ice Aliens – Hammer Eisbären 3-2 3:6 4:3 n. P. 3:4 4:0 5:3 Herforder EV – Soester EG 3-0 5:2 4:1 7:1 – – EHC Neuwied – Dinslaken Kobras 3-1 9:3 0:7 6:4 4:2 –
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 EG Diez-Limburg – Ratinger Ice Aliens 3-1 6:7 n. P. 5:3 3:1 6:3 – Herforder EV – EHC Neuwied 3-0 5:3 7:2 5:4 – –
Finale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 EG Diez-Limburg – Herforder EV 0-3 0:4 3:4 4:5 – – Der Herforder EV ist damit Meister der Regionalliga West.
Regionalliga Ost Die Regionalliga Ost umfasst das Gebiet der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ausrichter ist der Sächsische Eissportverband.
Teilnehmer Neu in der Liga sind FASS Berlin, die sich aus der Oberliga Nord zurückzogen. Ebenso neu sind die Schönheider Wölfe, der Nachfolgeverein des in Insolvenz gegangenen Absteigers aus der Oberliga Süd, dem EHV Schönheide 09.
Modus Die neun Mannschaften spielten eine Eineinhalbfachrunde (24 Spiele). Die vier besten Mannschaften qualifizieren sich für die Play-offs, die im Modus Best-of-Three ausgetragen werden. Der Meister ist für die Oberliga qualifiziert und wurde dort, je nach örtlicher Lage, in die Gruppe Süd bzw. Nord eingeteilt.http://www.deb-online.de/wp-content/uploads/2015/03/Durchführungsbestimmungen-Oberliga-Nord-2017-2018-hp.pdf
Hauptrunde Endstand, Quelle: Icehockeypage Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte1. Tornado Niesky (M) 24 19 1 1 3 122:45 77 602. Schönheider Wölfe (A) 24 17 1 3 3 164:57 107 563. FASS Berlin (A) 24 14 3 3 4 135:75 60 514. EHC Berlin Blues 24 12 3 2 7 121:84 37 44 5. Dresdner Eislöwen 1b 24 11 3 1 9 110:103 7 40 6. Chemnitz Crashers 24 12 1 1 10 127:102 25 39 7. ESC Berlin 2007 24 4 0 0 19 60:154 −94 12 8. ESC Black Panther Jonsdorf 24 2 1 1 19 53:165 −112 12 9. Bad Muskau Bombers 24 2 1 2 19 57:164 −107 10 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, A = Absteiger, (M) = Meister der Vorsaison. Für die Playoff-Spiele qualifiziert.
Playoffs Endstand
Damit ist Tornado Niesky Meister der Regionalliga Ost 2018
Regionalliga Süd-West Die Regionalliga Süd-West umfasst das Gebiet des Bundeslandes Baden-Württemberg. Ausrichter ist der Eissport-Verband Baden-Württemberg. Traditionell nimmt auch der EHC Zweibrücken aus Rheinland-Pfalz an der Liga teil.
Teilnehmer
Modus Die neun Teilnehmer spielten eine Eineinhalbfachrunde (24 Spiele). Die ersten vier Mannschaften spielten Play-offs im Modus Best-of-Three. Der Meister ist sportlich für die Oberliga Süd qualifiziert. Es gibt keinen Absteiger, die Liga soll mit dem Meister der Landesliga Baden-Württemberg auf zehn Mannschaften aufgestockt werden.
Hauptrunde Endstand, Quelle: Icehockeypage Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte1. SC Bietigheim-Bissingen 1b 24 20 0 0 4 135:68 67 602. EHC Eisbären Heilbronn 24 19 0 0 5 160:93 67 573. EC Eisbären Eppelheim 24 15 1 2 6 115:78 37 494. ESC Hügelsheim 09 24 12 2 0 10 94:85 9 40 5. EHC Zweibrücken Hornets (M) 24 11 1 2 10 134:110 24 37 6. EV Ravensburg 1b 24 10 1 2 11 91:94 −3 34 7. Schwenninger ERC 24 6 1 0 17 62:131 −69 20 8. Maddogs Mannheim (N) 24 5 1 0 18 75:132 −57 17 9. Stuttgarter EC 24 2 1 2 19 65:140 −75 10 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, (M) = Meister der Vorsaison. (N) = Neuling Für die Playoff-Spiele qualifiziert
Playoffs Endstand, Quelle: Icehockeypage, Best of Three
Damit ist der SC Bietigheim 1b Meister der Regionalliga Süd/West
Bayernliga
Die Bayernliga 2017/18 wurde vom Bayerischen Eissport-Verband organisiert und war die 50. Austragung dieser Liga. Über die neu eingeführte Verzahnungsrunde gelang den Mannschaften des ECDC Memmingen und des TEV Miesbach der Aufstieg in die Oberliga 2017/18. Die beiden Abgänge aus der Liga wurden durch den Höchstadter EC, Absteiger aus der Oberliga Süd und den EV Füssen, Aufsteiger aus der Bayerischen-Landesliga, ersetzt. Da der Relegationssieger EC Bad Kissinger Wölfe durch den BEV keine Spielerlaubnis für die Bayernliga-Saison 2017/18 erhielt, konnte die EA Schongau, trotz sportlichen Abstiegs, in der Bayernliga verbleiben.
Teilnehmer
Modus Die 14 Mannschaften spielten eine Hauptrunde (Einfachrunde) und ermitteln den Meister der Bayernliga 2017/18. Die besten acht Teams qualifizieren sich für eine Verzahnungsrunde mit den Mannschaften von Platz 9 bis 12 der Oberliga Süd (EV Lindau, ECDC Memmingen, EHC Waldkraiburg, TEV Miesbach). Diese wurde in zwei Gruppen (A u. B) à sechs Mannschaften gespielt (10 Spieltage), wobei sich die jeweils ersten vier für die Play-offs qualifizierten. Die Play-offs wurden im Viertelfinale mit Best of Seven und ab dem Halbfinale mit Best of Three ausgespielt. Die besten 4 Teams (Halbfinalisten) sind für die Oberliga 2018/19 qualifiziert. Der Finalsieger war BEV Playoff-Meister.
Die Mannschaften auf den Rängen 9 bis 14 der Bayernliga-Hauptrunde werden mit den besten 10 Teams der Bayerischen-Landesliga verzahnt und spielten in zwei Gruppen (C u. D) eine Qualifikationsrunde (Einfachrunde) aus. Die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 3 jeder Gruppe sind für die Bayernliga 2018/19 qualifiziert. Die bestplatzierten Landesligisten der Gruppen C + D ermittelten im Modus „Best-of-Three“ den Bayerischen Landesligameister, bei dem sich die EC Bad Kissinger Wölfe mit 2:1 gegen den EHC Klostersee durchsetzen konnten. Quelle: bev-eissport.de Aktuelle Tabelle: bev-eissport.de
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Höchstadter EC (A) 26 21 1 0 4 152:66 86 65 2. ESC Dorfen 26 18 1 2 5 126:91 35 58 3. HC Landsberg 26 16 3 1 6 140:95 45 55 4. TSV Peißenberg 26 13 1 5 7 128:83 45 46 5. EV Füssen (N) 26 13 1 2 10 98:86 12 43 6. TSV Erding 26 11 3 3 9 109:88 21 42 7. EHF Passau 26 10 3 2 11 115:107 8 38 8. ESC Geretsried 26 10 3 1 12 106:109 −3 37 9. ESV Buchloe 26 9 3 2 12 115:116 −1 35 10. EA Schongau 26 7 2 4 13 89:126 −37 29 11. EV Pegnitz 26 8 1 2 15 93:133 −40 28 12. EC Pfaffenhofen 26 7 2 2 15 71:118 −47 27 13. Wanderers Germering 26 6 2 1 17 89:144 −55 23 14. EV Moosburg 26 5 2 1 18 82:151 −69 20 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, N = Neuling (Aufsteiger), A = Absteiger.
Qualifikationsrunde Der Höchstadter EC ist als Sieger der Hauptrunde "Meister der Bayernliga 2018"
Verzahnungsrunde Mit den EV Lindau Islanders, den ECDC Memmingen Indians, den EHC Waldkraiburg und dem TEV Miesbach, gehen die letzten vier platzierten der Oberliga-Süd in die Relegation für die Oberliga 2018/19 wo sie sich mit den acht stärksten Mannschaften der Bayernliga in der Verzahnungsrunde messen. Die Spiele werden vom 19. Januar bis 18. Februar 2018 (Einfachrunde) ausgetragen.
Endstand, Quelle: Icehockeypage
Gruppe A