Alexander Matwejewitsch Schitomirski (; * in Cherson; † 16. Dezember 1937 in Leningrad) war ein ukrainisch-russischer Komponist und Hochschullehrer für Komposition.
Schitomirski war zunächst Violinschüler von Emil Młynarski an der Musikschule der Kaiserlichen Musikgesellschaft in Odessa und von Karl Prill in Wien. Er studierte dann Komposition bei Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow, Anatoli Konstantinowitsch Ljadow, Alexander Konstantinowitsch Glasunow und Nikolai Feopemptowitsch Solowjow am Konservatorium Sankt Petersburg, wo er ab 1914 selbst unterrichtete. Schitomirski schrieb Orchesterwerke, darunter eine Suite (1929), ein Violinkonzert (1937), ein Streichquartett (1932) sowie Violin- und Cellostücke und Lieder. Er bearbeitete einige hebräische Melodien.
Literatur „Schitomirskij, Alexander Matwejewitsch“, in: Willibald Gurlitt (Herausgeber): Riemann Musik Lexikon, Personenteil L–Z, Mainz 1961, Seite 606.
Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Russland) Kategorie:Komponist (Ukraine) Kategorie:Komponist (Sowjetunion) Kategorie:Absolvent des Sankt Petersburger Konservatoriums Kategorie:Hochschullehrer (Sankt Petersburger Konservatorium) Kategorie:Person (Russisches Kaiserreich) Kategorie:Russe Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1881 Kategorie:Gestorben 1937 Kategorie:Mann