Johann Friedrich Jungeno. V.: Jungen, Johann Friedrich in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 19. April 2024 oder Johann Friedrich JungeImgard Lange-Kothe: Die Wasserkunst in Herrenhausen, in: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge Band 13 (1960), S. 119–151; Vorschau über Google-Bücher (geboren 1686; gestorben 1767) war ein Kurfürstlich Braunschweig LüneburgischerJochen Meiners (Hrsg.), Heiko Laß (Bearb.), Hans-Georg Aschoff et al.: Reif für die Insel. Das Haus Braunschweig-Lüneburg auf dem Weg nach London, Begleitschrift anlässlich der Niedersächsischen Landesausstellung Als die Royals aus Hannover kamen. Reif für die Insel - Das Haus Braunschweig-Lüneburg auf dem Weg nach London im Bomann-Museum Celle, Residenzmuseum im Celler Schloss, vom 18. Mai bis 5. Oktober 2014; Dresden: Sandstein Verlag, 2014, ISBN 978-3-95498-090-1 und ISBN 3-95498-090-8, hier: Text S. 109–110 Hofbaumeister in Hannover.
Leben mini|Querschnitt durch das Bühnenhaus des Schlossopernhauses in Hannover mit der Mechanik des Schnürbodens und einer barocken Bühnendekoration des 18. Jahrhunderts;Tuschzeichnung von Jungen, 1746
Johann Friedrich Jungen wurde 1712 als Kammerpedell in Hannover eingestellt.Stefan Amt: Zur Planungsgeschichte des Wallmodenschlosses. In: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge Bd. 50, 1996, S. 71–83, hier: S. 72, Anmerkung 10
1717 wurde er zum Baugegenschreiber bestellt und 1723Bernhard Dörries, Helmut Plath (Hrsg.): Alt-Hannover 1500 - 1900. Die Geschichte einer Stadt in zeitgenössischen Bildern von 1500-1900, Vierte, verbesserte Auflage 1977, Heinrich Feesche Verlag, Hannover, ISBN 3-87223-024-7, S. 60, 138, 140 oder 1724 zum Bauschreiber befördert.Wilhelm Rothert: Jungen. Joh. Fr., in ders.: Allgemeine Hannoversche Biographie, Bd. 3: Hannover unter dem Kurhut 1646–1815. Sponholtz, Hannover 1916, S. 503 1739 erfolgte seine Ernennung zum Baumeister.
Als Hofbaumeister wirkte Jungen in Hannover von 1739 an oder ab 1751 bis zu seiner Pensionierung 1758, die aus gesundheitlichen Gründen veranlasst wurde.
Zu seinen Leistungen als Architekt zählt unter anderem der Bau des Schlosses Monbrillant.
Bekannte Werke Schloss Monbrillant bei Hannover Neubau des Orangeriegebäudes in Herrenhausen Ähnlich wie der Harzer Oberkunststeiger Christian Schwarzkopf Mitwirkung bei der Ingangsetzung der Herrenhäuser Wasserkünste 1746: Profil des Schlossopernhauses in Hannover; Tuschzeichnung eines Querschnittes durch das Bühnenhaus des Schlossopernhauses am Leineschloss, auf dem die Mechanik des Schnürbodens sowie die barocke Bühnendekoration gut zu erkennen ist. zwischen 1753 und 1758: Entwurf für das Goertzsche Palais beim späteren Wallmodenpalais.
Literatur Bernhard Dörries, Helmut Plath (Hrsg.): Alt-Hannover 1500 - 1900. Die Geschichte einer Stadt in zeitgenössischen Bildern von 1500-1900, Vierte, verbesserte Auflage 1977, Heinrich Feesche Verlag, Hannover, ISBN 3-87223-024-7, S. 60, 138, 140.
Archivalien Archivalien von und über Johann Friedrich Jungen finden sich beispielsweise im Stadtarchiv Hannover, im „Schlossbauatlas“ mit mindestens 3 Federzeichnungen auf Papier, laviert, 44,7 × 64,4 cm zum Schlossopernhaus am Leineschloss
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg) Kategorie:Hofbaumeister Kategorie:Architekt (Hannover) Kategorie:Herrenhausen Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1686 Kategorie:Gestorben 1767 Kategorie:Mann