Santalole Name α-Santalol β-Santalol Andere Namen (2Z)-5-[(1R,3R,6S)-2,3-Dimethyltricyclo[2.2.1.02,6]hept-3-yl]-2-methyl-2-penten-1-ol (2Z)-2-Methyl-5-[(1S,2R,4R)-2-methyl-3-methylenebicyclo[2.2.1]hept-2-yl]-2-penten-1-ol Strukturformel 170px|Strukturformel von (+)-α-Santalol 170px|Strukturformel von (–)-β-Santalol CAS-Nummer PubChem FL-Nummer 02.217 02.216 Summenformel C15H24O Molare Masse 220,36 g·mol−1 Aggregatzustand flüssig Kurzbeschreibung Schmelzpunkt Siedepunkt 166–167 °C bei 19 mbar 177–178 °C bei 23 mbar Dichte 0,9770 g·cm−3 0,9750 g·cm−3 Löslichkeit GHS-Kennzeichnung H- und P-Sätze
Santalole sind primäre, ungesättigte Sesquiterpenalkohole mit der Summenformel C15H24O, die in zwei isomeren Formen als α-Santalol und β-Santalol auftreten.
Vorkommen mini|links|Sandelholzbaum Die Santalole sind Naturprodukte und als solche Hauptbestandteile des ostindischen Sandelholzöls (Santalum album). α-Santalol kommt in Sellerie (Apium graveolens), β-Santalol in Ingwer (Zingiber officinale) vor.
Gewinnung und Darstellung β-Santalol kann ausgehend von Camphensulton gewonnen werden.
Eigenschaften und Bedeutung Das Rohsantalol des Handels ist eine ölartige, viskose, meist klare Flüssigkeit mit schwach sandelholzartigem Geruch, einer Dichte von 0,978 bis 0,980 g·cm−3 bei 15 °C und einem Siedebereich von 305 bis 306 °C bei Normaldruck. Santalol wird vorwiegend als balsamischer Riechstoff mit gleichzeitig fixierender Wirkung verwandt. Es gab auch medizinische Anwendung als Antiseptikum.Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 1229.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Terpenoid Kategorie:Stoffgruppe Kategorie:Aromastoff (EU)