mini|300px|Asagao-Stellschirm-PaarIm New-Yorker Metropolitan Museum of Art. Suzuki Kiitsu (, eigentlicher Vorname Motonaga (); geb. 1796 in Edo (heute: Tokio); gest. 16. Oktober 1858 ebenda) war Maler und der letzte bedeutende Vertreter der Rimpa-Schule.
Leben und Werk Suzuki stammt aus einer Färberfamilie aus der Provinz Ōmi, die den Farbstoff Murasaki (eine Art Purpur) aus der Murasaki-Pflanze (Lithospermum erythrorhizon) entwickelt hatte. Er lebte im Haushalt der Sakai in Himeji und lernte Malerei unter Sakai Hōitsu. Er wurde später von Suzuki Reitan (; 1792–1817), einem Samurai aus dem Sakai-Klan, adoptiert. Reitan hatte eine höhere Position bei den Sakai inne, die Kiitsu von ihm übernehmen konnte, als dieser unerwartet früh starb.
Kiitsu führte den Stil Hōitsus fort, also den Stil der Rimpa-Schule, die auf Ogata Kōrin zurückgeht, wobei er naturalistischer malte. Er starb im Alter von 62 Jahren und wurde im Tempel Shōjō-ji beerdigt, in einem Tempel, der damals in Asakusa stand, der aber später in den Bezirk Nakano verlegt wurde. Zu seinen bekanntesten Werken zählen das Stellschirm-Paar „Morgenwinde“ (, Asagao-zu byōbu) und das Stellschirm-Paar „Sommer und Herbst am strömenden Wasser“ (, Kashū keiryū-zu byōbu).
Suzuki führte die weiteren Künstlernamen Kaikai (), Hitsuan (), Isandō () und Seisei ().
Bilder
Literatur Kobayashi Tadashi (Hrsg.): Rimpa Painting. Volume II. Shikosha, 1994. ISBN 4-87940-509-4 Kobayashi Tadashi (Hrsg.): Rimpa Painting. Volume I und II. Shikosha, 1994. ISBN 4-87940-510-8 S. Noma (Hrsg.): Suzuki Kiitsu. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1488. Tazawa, Yutaka: Suzuki Kiitsu. In: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981. ISBN 0-87011-488-3.
Anmerkungen
Einzelnachweise
Weblinks
Ausstellung 2016 im Suntory-Kunstmuseum
Kategorie:Maler (Japan) Kategorie:Pseudonym Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1796 Kategorie:Gestorben 1858 Kategorie:Mann