Der russische Islam-Fonds ( / Fond podderschki islamskoi kultury, nauki i obrasowanija; wiss. Transliteration ; „Fonds für die Unterstützung der islamischen Kultur, Wissenschaft und Bildung“) ist ein staatlicher Fonds (Non-Profit - Charity Fund) zur Unterstützung der islamischen Kultur, Wissenschaft und Bildung in der Russischen Föderation. Angaben bei interfax-religion.com vom 24. März 2011 zufolge verteilt er jährlich hundert Millionen Rubel an jede der vier größten zentralen islamischen Organisationen.interfax-religion.com: Kremlin officer accuses Islamic organizations of legal nihilism, inefficient spending of state funds: "The Fund in Support to Islamic Culture, Science and Education yearly allocates 100 million rubles to each of the four largest centralized Islamic organizations." (24. März 2011) – abgerufen am 21. April 2017 (Anmerkung: Bei diesen vier Dachorganisationen handelt es sich um den Russischen Muftirat, die Zentrale Geistliche Verwaltung der Muslime Russlands, das Koordinationszentrum der Muslime des Nordkaukasus und die Russische Vereinigung des islamischen Einvernehmens.) Er wurde zur Unterstützung muslimischer Organisationen, Stipendien, islamischer Veranstaltungen, Konferenzen, Seminare, Feste und der muslimischen Presse gegründet„2006, a Fund for Supporting Islamic Culture, Sciences and Education (www.islamfund.ru) was founded by the Russian president, with an annual budget of about 200 million Russian Roubles (about €5 million) to support Muslim organisations, scholarships, Islamic events, conferences, seminars, festivals and the Muslim press.“ Zitat aus: Jørgen Nielsen, Samim Akgönül, Ahmet Alibašić (Hrsg.): Yearbook of Muslims in Europe. Leiden 2013, Band 5, Seite 550 (Online-Teilansicht). Der Vertreter des russischen Präsidentenbüros Alexei Grischin war von 2006 bis 2011 Mitglied seines Boards. (Куйбышевец / Kuibyschewez - 13.04.2012) - Der iranische Rundfunk zitiert ihn folgendermaßen: "Die russischen Gesetze sind im Zusammenhang mit der Religionsfreiheit sehr demokratisch. [...] Die Ausarbeitung und Umsetzung von Hilfsprogrammen beim islamischen Unterricht an den Universitäten und staatlichen Bildungsinstituten sind weitere Schritte, die Russland hinsichtlich der Religionsfreiheit unternommen hat." (Die "Islamische Welt und Russland-Konferenz" in Moskau (IRIB 28. Juni 2008) - abgerufen am 21. April 2017) Offizielle Gründer sind der Charta zufolge: das Koordinationszentrum der Muslime des Nordkaukasus; der Russische Muftirat; die Zentrale Geistliche Verwaltung der Muslime Russlands (ZDUM); die religiöse Organisation Internationale Islamische MissionWebpräsenz unter islamission.ru «Международная исламская миссия» (Russland) und die Allrussische gesellschaftliche Organisation "Al-Haq" ("Gerechtigkeit") «Аль-Хак» («Справедливость»).

Vorstand

Die Mitglieder des Stiftungsrates sind: – abgerufen am 17. November 2017

Schafig Aujessowitsch Pschichatschew (Шафиг Ауесович Пшихачев; ) (Vorsitzender des Stiftungsrates) Sabir Kurbanowitsch Mamedow (Сабир Курбанович Мамедов; ) (stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates) Alexander Wladimirowitsch Schdanow (Александр Владимирович Жданов; ) Rafik Muchametschowitsch Muchametschin (Рафик Мухаметшович Мухаметшин; ) Ildar Anwjarowitsch Nurimanow (Ильдар Анвярович Нуриманов; ) Wjatscheslaw Sergejewitsch Polossin (Вячеслав Сергеевич Полосин; ) Murat Kjasimowitsch Sultanow (Мурат Кязимович Султанов; ) Muchamed Talgatowitsch Tadschuddinow (Мухамед Талгатович Таджуддинов; )

Siehe auch

Islam in Russland

Literatur

Roland Dannreuther, Luke March: Russia and Islam: State, Society and Radicalism. 2013 (Online-Teilansicht)

Weblinks islamfond.ru (offizielle Website) Russian government funds select Islamic schools to stem radicalism (The Telegraph) Moscow wants To Unite.htm Moscow wants to unite Muslims of the Post-Soviet Space (Paul Goble. Georgian Daily, 19/06/2009)

Einzelnachweise und Fußnoten

Kategorie:Muslimische Organisation (Russland) Kategorie:Non-Profit-Organisation Kategorie:Muslimische Organisation in Europa Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 2006