mini|Allan Barnes (1981)
Allan Curtis Barnes (* 27. September 1949 in Detroit; † 25. Juli 2016 ebenda) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker. Er spielte Saxophon, Flöte und Klarinette.
Kindheit und Jugend Barnes erhielt seine erste musikalische Ausbildung von seinen beiden Onkeln, den Musikern Joe und Robert Barnes. 1967 trat Barnes in die Armee der Vereinigten Staaten ein und wurde an der U.S. Naval School of Music ausgebildet. Nach dem Ausbildungsjahr wurde er in Vietnam in einer Army Band eingesetzt.
Musikalischer Werdegang Nachdem er 1970 aus der Armee entlassen worden war, ging Barnes zurück nach Detroit. Er wurde von dem Trompeter Donald Byrd entdeckt, der Barnes ermutigte an der Howard University in Washington, D.C. Musik zu studieren und mit Byrds neuer Band, The Blackbyrds, zusammen zu spielen. Barnes schrieb zwei der Songs des Albums: Summer Love und The Blackbirds Theme. Das zweite Album der Band, Flying Start, enthielt die Hit-Single Walking in Rhythm, bei der Barnes auf der Flöte zu hören ist.
Anschließend gründete Barnes seine eigene Band, Allan Barnes and Primetime. Außerdem spielte und machte er Aufnahmen mit zahlreichen Künstlern, darunter Prince, Gil Scott-Heron, Nina Simone, Robert Guillaume, Mary Wilson, Martha Reeves, Regina Carter und Wilson Pickett.
Während seiner Karriere arbeitete Barnes auch mit dem Singer und Songwriter John Malone zusammen und hatte mit ihm eine Single, Disco Dancin, auf dem ersten gemeinsamen Album Taste of Honey. Er schrieb Musik für Werbespots gemeinsam mit Larry King, Brenda Sykes, Sugar Ray Leonard, Leslie Nielsen und Muhammad Ali. Barnes hat die PBS-Show Jazzland initiiert und moderiert. Im Film Bird (1988) von Clint Eastwood hatte er einen Cameo-Auftritt.
In späteren Jahren gründete er die Band Peaceful Warriors, mit den Bandmitgliedern Cliff Monear, Marion Hayden, Rayse Biggs, Sunny Wilkinson und Gayelynn McKinney.
Von 2007 an war Barnes ein häufiger Mitspieler in der Detroiter Funk-Hip-Hop-Band Gorilla Funk Mob. Barnes wirkte auf dem Album Rebirth of Detroit (2012) mit, zusammen mit einer breiten Palette von Hip-Hop-Künstlern aus Detroit, die alle über Beats des legendären Produzenten J Dilla spielten.
Tod Allen Barnes starb am 25. Juli 2016 in Detroit im Alter von 66 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes.
Diskografische Hinweise Album Song Label Jahr Do It Fluid/Summer LoveSummer Love Fantasy 1974 Flying StartBlackbyrds’ Theme/April Showers Fantasy 1974 The BlackbyrdsSummer Love BGP Records 1974 A Taste of HoneyDisco Dancin’ Capitol Records 1978 Boogie Oogie Oogie/Disco Dancin’Disco Dancin’ Capitol Records 1978 Night GroovesGut Level/Walkin’ in Rhythm Fantasy Records 1978 It’s Cold Out Here Jungle Records1989 Jazz Dance Classics, Vol. 2The Runaway Luv N' Haight 1993 Hip CityMoonstruck Luv N' Haight 1994 The Blackbyrds/Flying Start BGP Records1994 The Blackbyrds Fantasy1996 Beauty in the BoogieDisco Dancin’ EMI Records 1997 Fresh Outta "P" University WEA1997 As Time Goes By Virgin Records America1999 ProgrammedPeople Make the World Go Round Talkin' Loud 1999 The Detroit ExperimentThink Twice, Revelation Ropeadope Records 2002 Movement - Detroit’s Electronic Music Festival 04 Transmat2004 Funky GroovesDisco Dancin’ Disky 2006 Happy Music: The Best of the BlackbyrdsBlackbyrd’s Theme Fantasy 2007 Lovebyrds: Soft and EasyApril Showers, Summer Lovin’ Fantasy 2007 A Pipe Dream and a Promise (CD)A Pipe Dream and a Promise Interdependent Media 2009 Time Has Come/Blackbyrds’ Theme (7")Blackbyrds’ Theme BackFire Records 2009
Weblinks
Allan Barnes bei www.discogs.com
Einzelnachweise
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