Ferdinand Meyer, genannt Ferdinand Meyer-Wismar (* 14. Januar 1833 in Wismar; † 26. März 1917 in Schwerin), war ein deutscher Genre- und Porträtmaler.
Leben Ferdinand Meyer erhielt seinen ersten Unterricht beim Schweriner Hofmaler Gaston Lenthe. Er besuchte danach die Dresdener Kunstakademie und wechselte dann nach München zum Genremaler Karl von Enhuber. Die Jahre 1858 bis 1861 verbrachte er in den Vereinigten Staaten, u. a. in New York und Mobile (Alabama). Zurück in Deutschland, ließ er sich erneut in München nieder, wo er bis 1887 wirkte. Hier entstanden vor allem Genremotive aus dem bayerischen Hochland. Von 1887 bis zu seinem Tod war er wieder in seiner mecklenburgischen Heimat in Schwerin ansässig. Ab etwa 1884 signierte er seine Werke mit Meyer-Wismar. Meyer war mit seinen Werken mehrmals auf den Ausstellungen der königlichen Akademie der Künste in Berlin vertreten,Ferdinand Meyer-Wismar in München, Schwanthalerstraße 36 – Nr. 468 Das entdeckte Geheimnis. In: Ausstellung der kgl. Akademie der Künste zu Berlin, Katalog 1884, S. 90, mit Abbildung.Ferdinand Meyer z. Z. in Schwerin, Kaiser-Wilhelmstraße 26 – Nr. 425 Die böse Zunge (Wirtshausszene). In: Ausstellung der kgl. Akademie der Künste zu Berlin, Katalog 1889, S. 81, mit Abbildung. wie auch auf den Weltausstellungen in Paris 1867, Wien 1873 und der Centennial Exhibition in Philadelphia 1876.Auflistung seiner Werke in: Friedrich von Boetticher: Malerwerke … siehe Literatur Das Staatliche Museum Schwerin besitzt 15 seiner Werke.Aus der Tradition zur Moderne. siehe Literatur.
Werke (Auswahl) mini|hochkant|Bildnis des Oberhofbaurates Hermann Willebrand, 1896
SelbstbildnisDie Auflistung folgt Grete Grewolls: Wer war wer … siehe Literatur Strickende alte Frau Beim Zahnarzt Beim Dorfbarbier Kartenspieler Angler Fastnachtsgaudi Im QuartierBeschreibung der Werke in: Friedrich Schlie: Beschreibendes Verzeichniss … siehe Literatur Die nachsitzenden Jungen, 1862 Das große Los, 1863 Familienglück in der Tischlerwerkstatt, 1866 Bildnis des Oberhofbaurates Hermann Willebrand, 1896 Nach Feierabend, 1905
Im Staatlichen Museum Schwerin wurden 1976 auf der Ausstellung 100 Jahre Mecklenburgische Malerei sieben seiner Werke gezeigt.
Literatur
Weblinks
Werke von Ferdinand Meyer im Portal artnet
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (München) Kategorie:Maler (Schwerin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1833 Kategorie:Gestorben 1917 Kategorie:Mann