Heinrich Volz (* 8. August 1791 in Lauffen am Neckar; † 12. Juni 1879 in Berg (Stuttgart)) war ein deutscher Landwirtschaftslehrer und Direktor der Landwirtschaftlichen Akademie Hohenheim.
Herkunft Heinrich Volz war der Sohn des Oberamtmanns Ph. H. Volz in Lauffen, der später Regierungsrat in Ludwigsburg wurde.Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 276.
Leben und Wirken Volz war Sekretär und Registrator bei der Königlichen Hofliquidations-Kommission in Stuttgart (1816), wurde Oberrevisor bei der Königlichen Oberrechnungskammer (1817) und der Finanzkammer Ludwigsburg (1818) und schließlich Kassierer und Direktionsassistent in Hohenheim (1821).
Ab 1829 war er Lehrer der Landwirtschaft mit dem Titel eines Hofrats in Hohenheim. Im Jahr 1832 wurde er Direktor der Landwirtschaftlichen Akademie Hohenheim (Vorgängereinrichtung der Universität Hohenheim) und 1837 in den Ruhestand versetzt.
Sein beschädigter Grabstein findet sich noch im Park der Villa Berg.Hermann Ziegler: Ehemaliger Kirchhof Berg, ehemaliger Bergfriedhof am Raitelsberg, Bergfriedhof (= Friedhöfe in Stuttgart, Band 1), Stuttgart 1987, S. 45.
Familie Am 10. Februar 1834 heiratete er in Stuttgart Marie Pistorius (* 3. September 1808 in Stuttgart; † 15. Oktober 1885 ebenda), eine der Töchter des Politikers und Geheimen Legationsrates Ferdinand von Pistorius und seiner Frau Emilie. Die Ehe blieb kinderlos.
Publikationen (Auswahl) Das Königlich Württembergische land- und forstwirtschaftliche Institut Hohenheim (Programm für 1832, 2. Auflage 1834)
Literatur Ernst Klein: Die akademischen Lehrer an der Universität Hohenheim 1818–1968. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1968, Heinrich Volz Seite 127.
Einzelnachweise
Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hohenheim) Kategorie:Rektor (Universität Hohenheim) Kategorie:Württemberger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1791 Kategorie:Gestorben 1879 Kategorie:Mann