mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 14. April 2013 Meride (der Name wird auf der ersten Silbe betont: Méride) war bis am 13. April 2013 eine politische Gemeinde im Kreis Riva San Vitale, im Bezirk Mendrisio des Kantons Tessin in der Schweiz.

Geographie Das Dorf liegt auf 582 m ü. M. am Hang des Monte San Giorgio und 3 Kilometer (Luftlinie) nordwestlich des Bahnhofs Mendrisio der Linie Bellinzona-Lugano-Chiasso der Schweizerischen Bundesbahnen, 9 Kilometer (Luftlinie) nordwestlich von Chiasso.

Geschichte Meride wird erstmals 852 als Melene schriftlich erwähnt. Später taucht es in Urkunden als Melade (963), Meredo (1443) und Merito (1591) auf. Im Mittelalter gehörte es zur Pfarrei Riva San Vitale und damit zum Bistum Como. Seit 1517 ist Meride eidgenössisch. Bekannte Stuckateure und Kunstmaler stammen aus diesem Dorf. Sie fanden ihre Arbeit in Deutschland, Russland und Frankreich, kehrten in den Wintermonaten heim und verschönerten ihre Häuser. Vereinzelte ihrer Werke sind auch heute noch zu sehen.

Gemeindefusion Am 13. April 2013 wurde Meride in die politische Gemeinde Mendrisio eingemeindet.

Bevölkerung Zahl für 2025: Città di Mendrisio

Sehenswürdigkeiten

Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.

Verschiedenes Pfarrei Santi Silvestro e Giorgio, MeridePfarrei Santi Silvestro e Giorgio, Meride in portal.dnb.de (abgerufen am: 11. Juni 2016.) Società di Mutuo Soccorso fra gli Operai della Lega dei Tre Castelli di Meride, Arzo e TremonaSocietà di Mutuo Soccorso fra gli Operai della Lega dei Tre Castelli in portal.dnb.de (abgerufen am: 11. Juni 2016.) Schalenstein (Zeichenstein) an der Grenze mit Brusino Arsizio und Italien (546 m ü. M.)Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, S. 90.

Sport Associazione Sportiva della Montagna Arzo-Besazio-Meride-TremonaAssociazione Sportiva della Montagna. In: www.vereinsverzeichnis.ch

Persönlichkeiten

Literatur

Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, ISBN 978-88-8281-353-6. Emil Kuhn-Schnyder: Die Fossilien des Monte San Giorgio: Führer zum Paläontolog. Museum Meride (Kanton Tessin). Paläontolog. Institut und Museum der Universität Zürich 1979Emil Kuhn-Schnyder: Die Fossilien des Monte San Giorgio: Führer zum Paläontolog. Museum Meride (Kanton Tessin). in portal.dnb.de (abgerufen am: 11. Juni 2016.). Giuseppe Martinola: Lettere dai paesi transalpini degli artisti di Meride e dei villaggi vicini (XVII–XIX). In: appendice: L’emigrazione delle maestranze d’arte del Mendrisiotto oltre le alpi XVI-XVIII. Bellinzona 1963; Idem: Inventario delle cose d’arte e di antichità del distretto di Mendrisio. Bellinzona 1975. Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007 Celestino Trezzini: Meride. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 4: Maillard – Monod. Attinger, Neuenburg 1929, S. 83, 84 (Digitalisat). Mix Weiss: Meride Dorf der Steine und Träume. In: Neue Zürcher Zeitung. 21./22. April 1990

Bilder

Weblinks

Webauftritt der Gemeinde Mendrisio Amt für Statistik des Kantons Tessin: Mendrisio (italienisch) Quartier Meride auf der Website der Gemeinde Mendrisio (italienisch)

Mendrisio-Meride: Kulturgüterinventar des Kantons Tessin Meride auf ticinotopten.ch

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Mendrisio) Kategorie:Ort im Kanton Tessin Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Tessin Mendrisio Kategorie:Ersterwähnung 852 Kategorie:Gemeindeauflösung 2013