185px|Selbstporträt von Johnny Mercer Johnny Mercer gründet das Musiklabel Capitol Records. 165px|Dmitri Schostakowitsch Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitschs Leningrader Sinfonie wird uraufgeführt. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 1942. links|mini|Zarah Leander – Davon geht die Welt nicht unter links|mini|Zarah Leander – Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n mini|links|Glenn Miller – (I’ve Got a Gal in) Kalamazoo

Ereignisse Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg Kurz vor seiner Ermordung schreibt der österreichische Librettist, Schlagertexter und Schriftsteller Fritz Löhner-Beda im Außenlager Buna-Monowitz des KZ Auschwitz das Buna-Lied. Die Musik dazu komponiert Anton Geppert.

Populäre Musik 10. Januar: Woody Herman and His Orchestra gelangt mit Blues in the Night in die Billboard-Chart, in der er auf #1 steigen soll. 10. Februar: Glenn Miller erhält für das Lied Chattanooga Choo Choo die erste Goldene Schallplatte der Musikgeschichte. 29. Mai: In den Decca-Studios in New York City nehmen Bing Crosby und andere Mitwirkende Irving Berlins Komposition White Christmas auf. Der Song wird sich kommerziell mit der Zeit zur weltweit erfolgreichsten Weihnachts-Single entwickeln. Am 21. November erreicht er in den Vereinigten Staaten erstmals Platz 1 der Charts und bleibt dort zehn Wochen lang. 1. August: (I’ve Got a Gal in) Kalamazoo in der Fassung von Glenn Miller kommt in die amerikanischen Popcharts und wurde zu einem Millionenhit für den Bandleader. 24. Oktober: Earl Hines and His Orchestra (Gesang Billy Eckstine) kommt mit Stormy Monday Blues, Billie Holiday (mit Paul Whiteman and His Orchestra) mit Trav’lin’ Light in die Harlem Hit Parade. Beide gelangten dann auf #1 der Charts.

Klassische Musik und Musiktheater Instrumentalmusik 5. März: Die 7. Sinfonie (Leningrader Sinfonie) von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch wird in Kuibyschew wegen des Krieges vom dorthin ausgelagerten Orchester des Bolschoi-Theaters unter Leitung von Samuil Samossud uraufgeführt. Am 27. März folgt eine Aufführung in Moskau. Die Musik ist so fesselnd, dass selbst ein Luftalarm das Publikum nicht dazu bewegen kann, die Schutzräume aufzusuchen. 9. April: Bei einer Vorstellung des Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus wird in New York Igor Strawinskys Zirkuspolka uraufgeführt.

Oper 10. Januar: Die Uraufführung der Oper Birgitta von Natanael Berg findet an der Königlichen Oper in Stockholm statt. 28. Oktober: Capriccio, die letzte Oper von Richard Strauss, wird am Nationaltheater München uraufgeführt. Das Libretto entstand zwischen 1934 und 1941 als Gemeinschaftsarbeit mehrerer Autoren: die ursprüngliche Idee stammt von Stefan Zweig; auf seinen Wunsch fertigte Joseph Gregor mehrere Entwürfe an. Die weitere Ausführung übernahmen Clemens Krauss und Richard Strauss unter Mitwirkung von Hans Swarowsky. 31. Oktober: An der Semperoper in Dresden wird die Oper Die Zauberinsel von Heinrich Sutermeister basierend auf dem Drama Der Sturm von William Shakespeare uraufgeführt.

Operette 15. April: Das Singspiel Dornröschen oder Die drei Urewigen von Cesar Bresgen mit dem Libretto von Otto Reuther wird in Straßburg uraufgeführt. 24. September: Die Uraufführung der Operette Hochzeitsnacht im Paradies von Friedrich Schröder auf das Libretto von Heinz Hentschke und Günther Schwenn findet im Berliner Metropoltheater statt. 28. November: Die Uraufführung der Operette Manina von Nico Dostal auf das Libretto von Hans Adler und Alexander Lix findet im Admiralspalast in Berlin statt.

Film 8. August: Mit dem Disney-Film Bambi hat auch das Titellied Love Is a Song (That Never Ends) von Frank Churchill und Larry Morey seine Uraufführung. Der Komponist, mit dessen Arbeit Walt Disney unzufrieden war, hatte sich am 14. Mai das Leben genommen. 26. November: Der US-amerikanische Liebesfilm Casablanca von Michael Curtiz wird im Hollywood-Theater in New York City uraufgeführt. Die Filmmusik stammt von Max Steiner, wobei ein Großteil aus Variationen des Musical-Songs As Time Goes By und der französischen Nationalhymne Marseillaise besteht.

Musikcharts Vereinigte Staaten Die längsten Nummer-eins-Singles

Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Glenn Miller & His Orchestra mit Ray Eberle & The Modernaires – Moonlight Cocktail (10 Wochen) Glenn Miller & His Orchestra mit Tex Beneke & The Modernaires – Chattanooga Choo Choo; Bing Crosby mit Ken Darby Singers & John Scott Trotter & His Orchestra – White Christmas (jeweils 9 Wochen) Kay Kyser & His Orchestra mit Harry Babbitt & Julie Conway – Jingle Jangle Jingle (8 Wochen)

Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres

Charts in weiteren Ländern

Neuveröffentlichungen (Auswahl) Lieder und Kompositionen Lied Text Musik Erstinterpret Label Veröffentlichung Genre Weitere Informationen Davon geht die Welt nicht unter Bruno Balz, Michael Jary Zarah Leander Odeon 1942 Schlager Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n Bruno Balz, Michael Jary Zarah Leander Odeon 1942 Schlager Jesus Is Coming Soon Robert Emmett Winsett 1942 Gospel Paper Doll Johnny S. Black The Mills Brothers Decca 18. Februar 1942 Jazz bereits im Jahr 1915 komponiert Que reste-t-il de nos amours? Charles Trenet Léo Chauliac Lucienne Boyer Columbia 1942 Jazz, Chanson Jazzstandard White Christmas Irving Berlin Bing Crosby Decca 29. Mai 1942 Pop, Weihnachtslied für den Musicalfilm Holiday Inn komponiert

Geboren Januar 1. Januar: Country Joe McDonald, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber († 2026) mini|hochkant=0.6|John McLaughlin; * 4. Januar 4. Januar: John McLaughlin, britischer Musiker, Gitarrist, Songwriter 5. Januar: André Doutreval, ehemaliger österreichischer Tänzer, Ballettmeister, Choreograph und Tanzpädagoge mini|hochkant=0.6|Maurizio Pollini; * 5. Januar 5. Januar: Maurizio Pollini, italienischer Pianist und Dirigent († 2024) 7. Januar: Danny Williams, südafrikanischer Musiker († 2005) 8. Januar: Bill Goodwin, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Musikproduzent 9. Januar: Joseph Vella, maltesischer Komponist und Dirigent († 2018) 11. Januar: Clarence Clemons, US-amerikanischer Saxophonist († 2011) 11. Januar: Muriel Day, irische Schlagersängerin 16. Januar: René Angélil, kanadischer Sänger und Manager († 2016) 16. Januar: Barbara Lynn, US-amerikanische Sängerin, Gitarristin und Songautorin 17. Januar: Ulf Grahn, schwedischer Komponist († 2023) 17. Januar: Ulf Hoelscher, deutscher Violinist 19. Januar: Nara Leão, brasilianische Bossa-Nova- und MPB-Sängerin († 1989) 20. Januar: William Powell, US-amerikanischer Sänger († 1977) 21. Januar: Freddy Breck, deutscher Schlagersänger († 2008) 21. Januar: Edwin Starr, US-amerikanischer Soulsänger († 2003) 24. Januar: Hugo Marcel, argentinischer Tangosänger 24. Januar: Alain Savouret, französischer Pianist, Dirigent und Komponist 25. Januar: Graeme Lyall, australischer Jazz- und Unterhaltungsmusiker (Saxophon, Komposition, Arrangement) 27. Januar: Maki Asakawa, japanische Sängerin, Songwriterin und Produzentin († 2010) 27. Januar: Petr Kotík, tschechischer Komponist 28. Januar: Roberto Darvin, uruguayischer Sänger, Gitarrist und Liedermacher († 2024) 28. Januar: André Waignein, belgischer Komponist und Dirigent († 2015) 29. Januar: Claudine Longet, französische Sängerin und Schauspielerin († 2026) 30. Januar: Marty Balin, US-amerikanischer Rockmusiker († 2018) mini|hochkant=0.6|Heidi Brühl; * 30. Januar 30. Januar: Heidi Brühl, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1991)

Februar 1. Februar: Lew Walerjanowitsch Leschtschenko, russischer Estrada-Sänger (Bariton) 2. Februar: Graham Nash, britischer Sänger und Songwriter 2. Februar: James Blood Ulmer, US-amerikanischer Jazz- und Bluesgitarrist († 2026) 2. Februar: Ron Williams, deutsch-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Kabarettist und Moderator 4. Februar: José Cid, portugiesischer Sänger und Komponist 4. Februar: Frank Zander, deutscher Musiker und Fernsehstar 5. Februar: William R. Ferris, US-amerikanischer Autor und Wissenschaftler 6. Februar: Calvin Keys, US-amerikanischer Jazzgitarrist († 2024) 6. Februar: Jerry Schilling, US-amerikanischer Musikmanager und Filmproduzent 8. Februar: Terry Melcher, US-amerikanischer Musikproduzent und Songwriter († 2004) mini|hochkant=0.6|Carole King; * 9. Februar 9. Februar: Carole King, US-amerikanische Rock-/Pop-Musikerin 9. Februar: Miloš Štědroň, tschechischer Komponist und Musikwissenschaftler 12. Februar: Helga Meyer, deutsche Opernsängerin († 2000) 15. Februar: Glyn Johns, britischer Toningenieur und Musikproduzent 16. Februar: Gabriel Brnčić, chilenischer Komponist 17. Februar: Klaus Weiss, deutscher Jazz-Schlagzeuger († 2008) 20. Februar: Arbo Valdma, estnischer Pianist, Musikpädagoge, Autor und Regisseur 22. Februar: E. J. Peaker, US-amerikanische Schauspielerin und Musicaldarstellerin 24. Februar: Chris Doerk, deutsche Schlagersängerin 24. Februar: Medea Dsidsiguri, georgische Volkskünstlerin und Sängerin († 1999) 26. Februar: Lennart Åberg, schwedischer Jazz-Saxophonist, -Flötist und -Komponist († 2021) 26. Februar: Guillermina Motta i Cardona, katalanische Singer-Songwriterin 28. Februar: MacLean Emanuel, antiguanischer Sänger 28. Februar: Bernardo Adam Ferrero, spanischer Komponist und Dirigent († 2022) 28. Februar: Brian Jones, britischer Musiker (The Rolling Stones) († 1969)

März 1. März: Michael Giles, britischer Jazz-Rock Schlagzeuger 1. März: José Nieto, spanischer Komponist von Filmmusik mini|hochkant=0.6|Lou Reed; * 2. März 2. März: Lou Reed, US-amerikanischer Musiker und Songautor († 2013) 4. März: Bob Wootton, US-amerikanischer Gitarrist († 2017) 6. März: Paco Cepero, spanischer Flamenco-Gitarrist 6. März: Robin Kenyatta, US-amerikanischer Saxofonist († 2004) 6. März: Flora Purim, brasilianische Jazz-Sängerin 6. März: Toninho Ramos, brasilianischer Musiker († 2023) 7. März: Erik Clausen, dänischer Schauspieler, Regisseur, Musiker und Drehbuchautor († 2024) 9. März: John Cale, britischer Artrock-Musiker 9. März: Pedro Rivera Toledo, puerto-ricanischer Komponist, Arrangeur, Saxophonist und Dirigent († 2025) 9. März: Gary Walker, US-amerikanischer Musiker († 2026) 12. März: Mike Leadbitter, britischer Bluesforscher, Autor und Herausgeber († 1974) 13. März: Scatman John, US-amerikanischer Scat-Sänger († 1999) 17. März: Rudolf Gleißner, deutscher Cellist 17. März: Hans Pizka, österreichischer Hornist 20. März: Uve Schikora, deutscher Rockmusiker, Komponist und Musikproduzent 22. März: Reinhold Kubik, österreichischer Musikwissenschaftler, Pianist und Dirigent († 2024) 23. März: Lado Leskovar, slowenischer Sänger 24. März: Don Wise, US-amerikanischer R&B- und Soul-Saxophonist und -Klarinettist († 2024) mini|hochkant=0.6|Aretha Franklin; * 25. März 25. März: Aretha Franklin, US-amerikanische Soul-Sängerin († 2018) 25. März: Richard O’Brien, englischer Schauspieler, Autor und Komponist 25. März: Ulrike Piechota, deutsche Schriftstellerin und Kirchenmusikerin († 2024) 26. März: Janice Harrington, US-amerikanische Blues-, Gospel- und Jazzsängerin 31. März: Andy Leggett, britischer Jazzmusiker (Klarinette, Saxophone, auch Gesang, Gitarre), Songwriter und Arrangeur

April 2. April: Neithard Bethke, deutscher Kirchenmusiker 2. April: Leon Russell, US-amerikanischer Musiker († 2016) 8. April: Leon Huff, US-amerikanischer Soul-Pianist 9. April: Adriano Correia de Oliveira, portugiesischer Komponist und Sänger († 1982) 9. April: L. Vaidyanathan, indischer Geiger und Komponist († 2007) 12. April: Roy Sainsbury, britischer Jazzgitarrist († 2022) 13. April: Bill Conti, US-amerikanischer Komponist 13. April: Juma Sultan, US-amerikanischer Jazzmusiker 14. April: Bruce Haynes, US-amerikanischer Oboist und Musikwissenschaftler († 2011) 14. April: Sharon Moe, US-amerikanische Hornistin und Komponistin († 2025)