mini|hochkant|Das Eierlieschen Georg Friedrich ReichmannGeorg Kaspar Nagler: Reichmann, Georg Friedrich. In ders.: Neues allgemeines Künstler-Lexicon oder Nachrichten aus dem Leben und den Werken der Maler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Formschneider, Lithographen, Zeichner, Medailleure, Elfenbeinarbeiter, etc. Band 12: Poyet, Bernhard – Renesse, Daniel. Verlag von E. A. Fleischmann, München 1842, S. 383 (books.google.pl). (auch: Georg Ferdinand Reichmann;Reichmann, Georg Ferdinand in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek [ohne Datum], abgerufen am 25. August 2020 und Georg ReichmannAdreßbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover und ihrer Vorstädte für 1853. Teil: Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner. Verlag der Lammingerschen Buchdruckerei (Klindworth), Hannover 1853, S. 148 (dfg-viewer.de). sowie Friedrich Reichmann; geboren 4. Dezember 1793 in Hann. Münden; gestorben 1. April 1853 in Hannover) war ein deutscher Offizier, Maler, Porträtmaler,Wilhelm Lotze: Friedrich Reichmann, in ders.: Geschichte der Stadt Münden und Umgegend, mit besonderer Hervorhebung der Begebenheiten des Dreißig- und des Siebenjährigen Krieges, Münden: Eigenverlag, 1878, S. 256 (digital.staatsbibliothek-berlin.de). Radierer und Zeichenlehrer.

Leben Reichmann zur Zeit des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg während der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover in Münden geboren, erhielt seine erste Bildung jedoch in der Stadt Hannover. In der sogenannten „Franzosenzeit“ begann er seinen Militärdienst und stieg im Mündenschen Landwehrbataillon der Hannoverschen Armee zum Leutnant und Quartiermeister auf. Für seine Teilnahme an der Schlacht bei Waterloo 1815 wurde er später mit der Verleihung der Waterloo-Medaille geehrt und erhielt am 1. Mai 1817 gemeinsam mit einem Zwei-Jahres Sold die von ihm nachgesuchte Dienstentlassung.

Anschließend schrieb sich Reichmann zunächst in der Landgrafschaft Hessen-Cassel in die dortige Akademie der Künste ein, um anschließend im Alter von 27 Jahren sein Studium am 1. Juni 1821 an der Königlichen Akademie der Künste in München fortzusetzen.

Reichmann porträtierte um 1835 Augusta Karoline von Cambridge, Großherzogin von Mecklenburg-Strelitz, in deren früher Jugendzeit. Das Bildnis wurde „Eierlieschen“ genannt. Er schuf auch 1835 zwei historisierende Ahnenporträts der Welfen für Schloss Marienburg (Wilhelm von Lüneburg und Georg Herzog zu Braunschweig-Lüneburg-Calenberg) und war als Hofmaler des Hauses Hannover tätig.

In seinem Todesjahr verzeichnete das Adreßbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover ... für 1853 den Porträtmaler und Zeichenlehrer zuletzt mit Wohnsitz im Haus Knochenhauerstraße 6.

Literatur Georg Kaspar Nagler: Reichmann, Georg Friedrich. In ders.: Neues allgemeines Künstler-Lexicon oder Nachrichten aus dem Leben und den Werken der Maler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Formschneider, Lithographen, Zeichner, Medailleure, Elfenbeinarbeiter, etc. Band 12: Poyet, Bernhard – Renesse, Daniel. München: Verlag von E. A. Fleischmann, 1842, S. 383 (books.google.pl).

Weblinks

Deutsche Biographie Matrikelbuch Akademie München Neues Allgemeines Künstlerlexikon S. 383

Einzelnachweise

Kategorie:Militärperson (Hannover) Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Radierer (Deutschland) Kategorie:Maler (Hannover) Kategorie:Hofmaler Kategorie:Königlich Hannoverscher Hoflieferant Kategorie:Kunstpädagoge Kategorie:Mitte (Hannover) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1793 Kategorie:Gestorben 1853 Kategorie:Mann