mini|hochkant=1.5|Zeitgenössische Darstellung des von Heimstädt entwickelten ersten Fluoreszenzmikroskops. Links die große Beleuchtungseinrichtung, rechts das eigentliche Mikroskop. Dazwischen eine Quarzlinse mit 70 mm Durchmesser und 150 mm Brennweite sowie die Filterküvette. Oskar Gustav Heimstädt (* 5. Januar 1879 in Berlin; † 26. Juli 1944 in Wien) war der Entwickler des ersten Fluoreszenzmikroskops.

Leben und Wirken Heimstädt ging in seiner Heimatstadt Berlin bei der Optischen Anstalt C. P. Goerz in die Lehre, wo er von Emil von Höegh in die Mathematik der Optik eingeführt wurde. Aus dieser Zeit im Photo-Rechenbüro bei Goerz ging seinVgl. Merté, Willy: Mitteilungen über einige neue Lichtbildlinsen, insbesondere über ihren sphärischen Korrektionszustand; in: Central-Zeitung für Optik und Mechanik Nr. 6/1924. 1901 zum PatentDeutsches Reichspatent Nr. 135.362 vom 5. März 1901 angemeldetes Verfahren zur Verminderung der sphärischen Zonen bei photographischen Objektiven hervor.

Im Jahre 1902 ging er zum Wiener Mikroskophersteller Karl Reichert, bei dem er die Leitung des Rechen- und Konstruktionsbüros übernahm. In den nächsten 30 Jahren war er in die meisten Neuerungen seines Arbeitgebers involviert, darunter auch photographische Objektive und Metallmikroskope.

Er entwickelte das erste für diesen Zweck hergestellte Fluoreszenzmikroskop, das 1911 von Reichert vorgestellt wurde. Noch im gleichen Jahr veröffentlichte er eine wissenschaftliche Arbeit über das Gerät.

Literatur

Einzelnachweise

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