mini|hochkant=0.85|Ella Rumpf beim Filmfestival von Venedig (2026)

Ella Rumpf (* 4. Februarhttp://instagram.com/p/yrBLXKxA-m/ 00:14 – 4. Feb. 2015 – https://twitter.com/annabelle_mag/status/562886869621694464 1995 in Paris) ist eine schweizerisch-französische Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Alexia im Horror-Drama Raw (2016) bekannt wurde. Der Film gewann die Sutherland Trophy beim BFI London Film Festival 2016.

Weitere bemerkenswerte Rollen spielte sie als die von der Kritik gefeierte Tiger in Tiger Girl (2017) sowie als Hanna in Die göttliche Ordnung (2017), dem offiziellen Schweizer Beitrag für die Kategorie Bester fremdsprachiger Film bei der 90. Oscarverleihung.

Biografie Ella Rumpf, die in Paris geborene schweizerisch-französische Schauspielerin, wuchs in Zürich zweisprachig auf. Sie ist Tochter eines Schweizer Familien- und Paarberaters und einer französischen Lehrerin und Lektorin. Sie besuchte die Rudolf-Steiner-Schule und entdeckte ihre Leidenschaft für die Schauspielerei, als sie mit 14 Jahren die Hauptrolle in Romeo und Julia erhielt.

Ihr Schauspieldebüt gab sie 2011, mit 16 Jahren, in einer kleinen Rolle in Friederike Jehns Film Draussen ist Sommer. Dies motivierte sie, von 2013 bis 2015 in London das Giles Foreman Centre for Acting zu besuchen und eine Schauspiel-Karriere anzustreben.

In Simon Jaquemets mehrfach ausgezeichnetem Erstlingswerk Chrieg übernahm sie 2014 mit kahlgeschorenem Haupt die Rolle der schwererziehbaren Ali. Nach ihrer Schauspielausbildung folgten eine Nebenrolle im Tatort, der französische Kannibalen-Horrorfilm Raw (2016) sowie die Rolle der toughen Tiger in Jakob Lass’ Tiger Girl. In Die göttliche Ordnung (2017) verkörperte sie die aufmüpfige Hanna. Im Film Lindenberg! Mach dein Ding (2020) spielte sie die in Udo Lindenbergs Lied Cello verewigte Jugendliebe des Titelhelden. Zudem spielte sie die weibliche Hauptrolle in der ebenfalls 2020 ausgestrahlten Netflix-Serie Freud über den österreichischen Begründer der Psychoanalyse. 2023 spielte sie die Titelrolle in der französisch-schweizerischen Langfilmproduktion Le Théorème de Marguerite, eine Doktorandin in Mathematik, welche sich in der Forschung verliert und findet. Der Film fand sich in der Auswahl des Filmfestivals von Cannes 2023 und brachte ihr ein Jahr später jeweils den Prix Lumière und den César als beste Nachwuchsdarstellerin ein.

Filmografie 2012: Draussen ist Sommer 2014: Chrieg 2016: Tatort: Kleine Prinzen 2016: Raw (Grave) 2017: Tiger Girl 2017: Für dich dreh ich die Zeit zurück 2017: Die göttliche Ordnung 2018: Asphaltgorillas 2019: Gut gegen Nordwind 2019: Sympathie pour le diable 2020: Lindenberg! Mach dein Ding 2020: Freud (Fernsehserie, 8 Folgen) 2021: Soul of a Beast 2022–2024: Tokyo Vice (Fernsehserie, 9 Folgen) 2023: Fearless Flyers – Fliegen für Anfänger (Northern Comfort) 2023: Die Gleichung ihres Lebens (Le Théorème de Marguerite) 2025: 15 Liebesbeweise (Des preuves d'amour) 2025: Sandman (The Sandman, Fernsehserie) 2025: Novak 2025: Couture

Musikvideo: 2016: Ausgebombte Herzen – Swiss und die Andern

Auszeichnungen Schweizer Filmpreis 2024 Auszeichnung in der Kategorie Beste Darstellerin für Le Théorème de Marguerite

Weblinks

Schauspielerprofil bei der Agentur Spielkind

(mit Fotogalerie)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Zürich) Kategorie:César-Preisträger Kategorie:Träger des Schweizer Filmpreises Kategorie:Franzose Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1995 Kategorie:Frau