mini|240px|Künstlich erzeugte Fontäne des mini|Lady Knox Geyser
Der ist künstlich erzeugter Geysir in der Region auf der Nordinsel von Neuseeland.
Namensherkunft Ursprünglich in einem Artikel vom 6. Dezember 1906 im als der Öffentlichkeit vorgestellt, bekam der Geysir später in touristischen Publikationen den Namen . Seinen heutigen Namen erhielt der Geysir zu Ehren von , Tochter von , einem ehemaligen Gouverneur von Neuseeland.
Geographie Der befindet sich rund 26 km südsüdöstlich von unweit des Besucherzentrums von . Er ist Teil des 18 km2 großen Geothermalgebiet .
Beschreibung Der wird selbst nicht aktiv. Er reagiert nur, wenn in seine Öffnung Seife eingefüllt wird. Fontänen zwischen 10 und 20 Meter sind dokumentiert und können über mehrere Stunden anhalten. Da der Geysir künstlich erschaffen wurde, sind keine Daten seines ursprünglichen Zustands verfügbar. Die heiße Quelle, die Grundlage des Geysirs darstellt, soll chloridhaltig sein und ursprünglich geringe Wassermengen austreten lassen.
Geschichte Im Jahr 1906 fanden Gefangene eines Straflagers, das in der Gegend von von dem damaligen geführt wurde, heraus, dass die heiße Quelle, in der sie ihre Kleidung wuschen und die heute die Grundlage für den Geysir darstellt, auf Seifenlauge reagiert und heißes Wasser ausstößt. , Leiter des Straflagers, verringerte daraufhin den Durchmesser der Öffnung der Quelle mittels eines Stahlrohrs, mit dem er gleichzeitig die Wasseraustrittshöhe erhöhte und umgab das Rohr mit Bimsstein, um so einen Kegel zu erzeugen. Fontänen von bis zu 50 Fuß (rund 17 m) und Eruptionen, die mehrere Stunden dauern konnten, waren so möglich. Die im Dezember 1906 vom als publiziert, führten zunehmend zahlreiche Touristen an den Ort und machte den künstlich angelegten Geysir zu einer Attraktion. In einer Publikation der vom 24. Dezember 1938 anlässlich des Besuchs des wurde von einer Fontänenhöhe von 60 Fuß berichtet, was einer Höhe von rund 20 m, entspricht.
Im Laufe der Jahre haben sich Mineralablagerungen über den Bimsstein gelegt und den Rand des Austrittsloches so gestaltet, dass der Kegel wie ein natürlich entstandener Kegel wirkt.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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