Wesebygaard (dänisch Vesebygaard sowie Veseby Gods) ist der Name einer abgegangenen Burganlage in Weseby im Kreis Schleswig-Flensburg des Landes Schleswig-Holstein.Jakob Röschmann: Vorgeschichte des Kreises Flensburg. Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde in Schleswig-Holstein, Band 6. Neumünster 1963, Seite 89 (Karte) und 92
Hintergrund Das Schloss fand erstmals 1626 seine Erwähnung.Jakob Röschmann: Vorgeschichte des Kreises Flensburg. Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde in Schleswig-Holstein, Band 6. Neumünster 1963, Seite 92 Der Namensbestandteil Ga(a)rd deutet in Angeln häufig auf einen Herrenhof hin.Hans Nicolai Andreas Jensen: Angeln, Geschichtlich und topographisch beschrieben, Kiel 1991, S. 97 f.Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Jürgensgaarder StraßeVgl. Wiktionary, Artikel: gaard, Wiktionary, Artikel: gård sowie Wiktionary, Artikel: yard, jeweils abgerufen am: 1. März 2017 Der Besitzer des adligen GutesJakob Röschmann: Vorgeschichte des Kreises Flensburg. Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde in Schleswig-Holstein, Band 6. Neumünster 1963, Seite 645 war damals ein Otto Petersen. Die quadratische Schlossanlage lag in einer Wiesenniederung zwischen Maasbüll und Hürup. Heute liegen ihre Überreste am Verbindungsweg zwischen Maasbüll und Hürup, inmitten des Ortes Weseby. Durch den Verbindungsweg wurde möglicherweise eine östliche Grabenanlage überbaut. Die Gesamtausmaße der Schlossanlage betrugen 90 × 90 Meter.
mini|Fundstelle Gutshof Wesebygaard (skizzierter Zustand: 1. Hälfte des 20. Jh.) Im Jahr 1785 wurde der Gutshof parzelliert. Das Areal, das weiterhin Gut Wesebygaard genannt wurde, wandelte sich zu einem Bauernhof. Auf der Gebietskarte der dänischen Landesaufnahme von 1857/1858 waren der Ort Weseby und das Gut „Vesebygaard“ schon zu finden. Auf der Karte der Preußischen Landesaufnahme um 1879, auf welcher Husby und Umgebung dargestellt wurden, war das Dorf Weseby schon sehr detailliert eingezeichnet. Das Gut fand ebenfalls in der Karte Erwähnung.Preußische Landesaufnahme um 1879, abgerufen am: 8. März 2020 Ein altes Hof-Gebäude stand noch in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg (). Es wurde durch drei an der Dorfstraße liegende Neubauten ersetzt. Eine Stichstraße beim alten Schlossstandort trägt heute offenbar den Namen Wesebygaard ().
Besitzer 1626: Otto Petersen 1630: Daldorf danach: Piper 1649: Heßhusen 1661: Reinking 1712: von Buchwald 1738: von Holstein 1740: Buchholz 1754: Selker 1759: Andersen 1812: Heyssel 1814: Kallsen 1819: Staake 1831: Fischer 1887 erfolge die Parzellierung
(Auflistung der Besitzer gemäß dem Buch von Jakob Röschmann, Seite 645)
Nachbarschlösser Nachbarschlösser waren: Freihof Kielsgaard, südlich des Nachbarortes Hürup bei Kielsgaard. Rosgaard (3,5 Kilometer nördlich entfernt) Burg Nedderby (3,6 Kilometer nordöstlich entfernt) Mögstedt (4,6 Kilometer nordöstlich entfernt) Böge-Schloss bei Ausacker (4,3 Kilometer südöstlich entfernt)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Hürup Kategorie:Ehemalige Burganlage in Schleswig-Holstein Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Kreis Schleswig-Flensburg Kategorie:Gutshof in Schleswig-Holstein Kategorie:Schloss im Kreis Schleswig-Flensburg