mini|Von Wassyl Ahibalow 1975 geschaffenes „Denkmal zum Gedenken an die Proklamation der sowjetischen Herrschaft in der Ukraine“ in Charkiw Wassyl Iwanowytsch Ahibalow (* in Losowoje, Gouvernement Woronesch, Russisches Kaiserreich; † 18. Februar 2002 in Charkiw, Ukraine) war ein ukrainisch-sowjetischer Bildhauer.

Leben Wassyl Ahibalow studierte 1932/33 am Kiewer Kunstinstitut und zwischen 1933 und 1942 am Charkower Kunstkollege und am Charkower Kunstinstitut. Er war ein Schüler Eleonora Abramowna Blochs. Von 1942 an war er Mitglied der KhB UAU, der Charkower Filiale der Union der Künstler der Ukraine und nahm seitdem an ukrainischen, sowjetischen und internationalen Ausstellungen teil. Als Soldat der Roten Armee kämpfte er im Deutsch-Sowjetischen Krieg.Biografie Wassyl Ahibalow auf kharkov.vbelous.net; abgerufen am 24. März 2017 (englisch)

Gemeinsam mit anderen Künstlern schuf er, vorwiegend aus Granit und Bronze, eine Vielzahl an Denkmälern im Stil des sozialistischen Realismus zum Gedenken an sowjetische Führer und den Großen Vaterländischen Krieg. Unter anderem schuf er Denkmäler von Wladimir Lenin in Luhansk (1949) und Bila Zerkwa (1983) und weitere Denkmäler in Krasnodon (Grab der Jungen Garde, 1954), in Dnipropetrowsk (Monument des Ewigen Ruhms, 1967) und Charkiw (Gedenken an die Proklamation der sowjetischen Herrschaft in der Ukraine, 1975; 2012 demontiert) sowie eine Reihe von Büsten, inklusive einer von Taras Schewtschenko (1961).Eintrag zu Ahibalov, Vasyl in der Encyclopedia of Ukraine; abgerufen am 24. März 2017 (englisch)

Wassyl Ahibalow lebte und arbeitete in Charkiw, wo er 2002 88-jährig starb.

Ehrungen 1978 Volkskünstler der Ukrainischen SSR 1977 Taras-Schewtschenko-PreisträgerProfil Wassyl Ahibalow auf der Webpräsenz des Preiskomitees des Taras-Schewtschenko-Preises; abgerufen am 24. März 2017 (ukrainisch) Ehrenzeichen der SowjetunionEintrag zu Wassyl Ahibalow in der Ukrainischen Sowjetenzyklopädie; abgerufen am 24. März 2017 (ukrainisch)

Weblinks Illustrationen in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie – „Grab der Jungen Garde“ in Krasnodon (1954) von Wassyl Ahibalow Eintrag zu Wassyl Ahibalow in der Enzyklopädie der modernen Ukraine (ukrainisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Bildhauer (Sowjetunion) Kategorie:Bildhauer (Ukraine) Kategorie:Träger des Taras-Schewtschenko-Preises Kategorie:Träger des Ordens Zeichen der Ehre Kategorie:Volkskünstler der USSR Kategorie:Person (Charkiw) Kategorie:Ukrainer Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1913 Kategorie:Gestorben 2002 Kategorie:Mann