Johann Carl Zierl, auch Johann Konrad Zierl (* 12. März 1679 in Nürnberg; † 28. September 1744 in Weißenburg), war ein deutscher Maler unter dem Ansbacher Markgrafen Wilhelm Friedrich. Er fertigte zahlreiche Porträts der Persönlichkeiten der Ansbacher Markgrafschaft und der Reichsstadt Weißenburg an.Karl Bosl (Hrsg.): Bosls bayerische Biographie. Ergänzungsband. 1000 Persönlichkeiten aus 15 Jahrhunderten. Regensburg 1988, S. 876.

Leben

mini|hochkant|Gemälde Johann Alexander Döderleins, gemalt von Johann Carl Zierl. Reichsstadt Weißenburg Zierl verlor die Gunst des Markgrafen und wurde viele Jahre auf der Festung Wülzburg gefangen gehalten. Danach begab er sich zunächst nach Augsburg, wo er im französischen Stil Porträts in Öl und in Miniatur malte. Zuletzt zog er nach Weißenburg, wo er im Alter von 65 Jahren verstarb und auf dem dortigen Südfriedhof beerdigt wurde.Felix Joseph Lipowsky: Baierisches Kuenstler-Lexikon. Von P. bis Z. München 1810, S. 186. (digitale-sammlungen.de).

Nach seinem Tode wurde in Ansbach der Zierlweg nach ihm benannt.

Literatur

Karl Bosl (Hrsg.): Bosls bayerische Biographie. Ergänzungsband. 1000 Persönlichkeiten aus 15 Jahrhunderten. Regensburg 1988, S. 876. Felix Joseph Lipowsky: Baierisches Kuenstler-Lexikon. Von P. bis Z. München 1810, S. 186.

Weblinks

Einzelnachweise

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