Das Godtfredsen-Syndrom ist ein charakteristischer Komplex von ophthalmologischen und neurologischen Symptomen im Anfangsstadium maligner Tumoren im Nasopharynx.
Die Erkrankung gehört zu den Sinus-cavernosus-Syndromen und ähnelt dem Jacod-Syndrom.
Synonyme sind: Kavernöses sinonasopharyngeales Tumorsyndrom;
Die Bezeichnung bezieht sich auf den Erstautor der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1944 durch den dänischen AugenarztOle Daniel Enersen: bei whonamedit.com und Radiologen Erik Godtfredsen.
Klinische Erscheinungen Klinische Kriterien sind: unilateraler (einseitiger) Gesichtsschmerz, insbesondere im Nervus maxillaris einseitige Abduzensparese, später Tumorbegleitsymptome einseitige Okulomotoriuslähmung, Ptosis, Strabismus paralyticus, Doppelbilder einseitige Trochlearisparese einseitige Optikusschädigung mit fortschreitendem Verschlechterung der Sehschärfe Horner-Syndrom oder einseitiger Exophthalmus
Ursache Zugrunde liegt eine Ausdehnung eines Tumors durch die Fissura orbitalis in den Bereich der Orbita.
Differentialdiagnose Abzugrenzen ist das Jacod-Syndrom.
Literatur
Wikilinks Radiopaedia Eye Wiki
Einzelnachweise
Kategorie:Bösartige Tumorbildung Kategorie:Krankheitsbild in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde Kategorie:Nase