Die Liste der Äbte des Klosters Limburg führt die Äbte des Klosters Limburg a. d. Haardt auf.

Liste Name Zeit AnmerkungSoweit nicht anders angegeben, folgen die allgemeinen Angaben Manchot: Kloster Limburg. S. 6 ff., die Zählung der Äbte nach Jens Werner: Kloster zum Hl. Kreuz. Limburg. S. 6 ff.1Poppo von Stablo1034–10351624 heiliggesprochen2Johann von Stablo1035Zugleich Abt der Reichsabtei St. Maximin, Trier; † 10353Gumbert1035–1038Gumbert gilt als Baumeister der ursprünglichen KlosteranlageFranz Klimm und Alexander Thon: Zur Baugeschichte der Klosterkirche Limburg an der Haardt. In: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1, 2001, S. 13–86, hier 57 ff.4Haganonach 1035 – vor 10385Godestinnach 1035 – bis 10386Arnold (Arnulfus) von Falkenberg1038–10561051 auch Bischof von Speyer7Einhard (auch: Eginhard) von Katzenellenbogen1056–10671060 auch Bischof von Speyer8Stephan I.1067–nach 10908Bernhelm?Jens Werner: Kloster zum Hl. Kreuz. Limburg. S. 7.10Heinrich I.?11Konrad I.?12Volkmar?13Erchenbertnach 1090–1107Erchenbert kam aus dem Kloster Hirsau.14Bruno von Saarbrücken1107–11111107–1123 auch Bischof von Speyer15Stephan II.1111–112016Arnold II. von Leiningen1120–11241124–1126 Bischof von Speyer17Rupert I.1124–ca. 113018Walther?19Peter I.?20Rupert II.vor 1134–115021Heinrich II.1150 – vor 116622Konrad II. vor 1166 – vor 117923Rüdiger genannt 117924Konrad III.genannt 118025Gumbert II.?26Baldemar?27Volmar I.?28Eberhard?29Ulrich I.genannt 119630Wolframgenannt 1207Seine Identität mit einem gleichnamigen Abt, der im Kloster Weißenburg und zeitweise im Kloster Hornbach amtierte, kann weder ausgeschlossen noch bewiesen werden.Anton Doll und Hans Ammerich: Der Landdekanat Weissenburg (mit Kloster St. Peter in Weißenburg) = Palatia Sacra. Kirchen- und Pfründebschreibung der Pfalz in vorreformatorischer Zeit 1: Bistum Speyer. Der Archdiakonat des Dompropstes von Speyer 2 = Quellen und Abhandlungen zur mittelalterlichen Kirchengeschichte 61.2. Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz 1999. ISBN 3-929135-29-9, S. 225.31Vollmar II.genannt 122832Meinardus?33Ulrich II.genannt 123134Rupert III.genannt 124335Vollmar III.vor oder ab 1249 – 1261 oder später36Palantusgenannt 1251Jens Werner: Kloster zum Hl. Kreuz. Limburg. S. 8.37Vollmar IV.genannt 125538Marquardgenannt 127439Gerwingenannt 127940Stephan III.genannt 129141Johann II. von Chuningernheim1298–1304 oder später„Chuningernheim“ ist vermutlich Gau-Köngernheim42Adalbertgenannt 131443Vollmar IV.genannt 131644Theoderich (auch: Dietrich oder Ditzo) von Enzenberggenannt 1335 – vor 1364Enzenberg ist heute ein Ortsteil von Jünkerath45Heinrich von Lauternvor 1364–136846Heinrich von Löwenstein1368–vor 137747Hugogenannt 137748Peter II. von Wachenheimgenannt 1383–141149Johannes II. Bock von Erpfenstein1411 – vor 142850Nikolaus Rink von Ymbsheimgenannt 1428–143951Helfrich von Ulffersheim1439–1446, † 145152Heinrich Ulner von Dieburg1446–1481Heinrich wurde 1481 abgesetzt53Bonifaz1481–1483Bonifaz kam aus Venlo in Geldern.54Anselm Ulner von Dieburg1483–1490Er war zuvor Prior des Klosters. Das Amt des Abtes legte er 1490 nieder.55Machar Wais von Fauerbach1490–1509Er war zuvor Prior des Klosters.56Werner Breder von Hohenstein1509–1531Zuvor Propst in Naumburg57Apollo von Vilbel1531–1536Zuvor Propst des Benediktinerinnenklosters Rohr und von St. Peter bei (heute: in) Fulda58Siegfried von Bergen1537–1553Zuvor Propst von Naumburg59Martin Rebstock1553–156060Johann IV. von Bingenheim1560–1574Nach dem Tod dieses letzten Abtes wurde ein neuer nicht mehr eingesetzt. Die Kurpfalz säkularisierte das Kloster zu ihren Gunsten.(61)Johann V. Jordans1621–1648Eingesetzt unter der römisch-katholischen Liga übte er das Amt nur kurzfristig und mit langen Unterbrechungen aus. Im Westfälischen Frieden wurde das Kloster der Kurpfalz endgültig zugesprochen.

Siehe auch Liste der Administratoren des Klosters Limburg

Literatur Wilhelm Manchot: Kloster Limburg. Eine bauwissenschaftliche und geschichtliche Abhandlung. Hrsg.: Mannheimer Altertumsverein. Berlin 1892. Jens Werner: Kloster zum Hl. Kreuz. Limburg. Bad Dürkheim 1993. Ohne ISBN

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