Die Parlamentswahlen in Pakistan fanden am 25. Juli 2018 statt.General Elections 2018 to be held on July 25, 26. Mai 2018, dawn.com, (Englisch) abgerufen am 31. Mai 2018 Knapp 106 Millionen Wahlberechtigte, bei rund 200 Millionen Einwohnern, waren zur Wahl ihrer Abgeordneten in die Nationalversammlung Pakistans aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag laut offiziellen Angaben bei ca. 55 Prozent.Der ehemalige Cricket-Star Imran Khan verkündet Wahlsieg in Pakistan nzz.ch (abgerufen am 26. Juli 2018)

Wahlsystem Insgesamt besteht die Abgeordnetenkammer aus 342 Abgeordneten;Pakistan's Electoral System, Website Global Greens, (Wahlsystem in Pakistan, englisch). Abgerufen am 21. März 2017. davon sind 60 Sitze für Frauen und 10 Sitze für religiöse und ethnische Minderheiten reserviert. Für die Parlamentsmehrheit werden 172 Sitze benötigt. Für den Senat sind 104Four seats for non-Muslims increased through the Constitution (Eighteenth Amendment) Act, 2010 (Act No. X of 2010). Senatoren zu wählen. In pakistanischen Wahlen werden 272 Abgeordnete der pakistanischen Nationalversammlung nach Mehrheitswahlrecht direkt vom Volk im jeweiligen Wahlbezirk gewählt.

Liste der zur Wahl stehenden Parteien Die Pakistan Times veröffentlichte eine Liste der für die Wahl 2018 zugelassenen Parteien:Pakistan Election: Party List. Abgerufen am 21. März 2017 (englisch).

Insgesamt sind bei der Election Commission of Pakistan 119 Parteien gelistet. Zusätzlich sind zwei Wahlbündnisse 2018 angetreten: Grand Democratic Alliance (GDA) und die Muttahida Majlis-e-Amal-Pakistan (MMA-P). List of enlisted political parties, Electorial Commission of Pakistan. Abgerufen am 11. August 2018 (englisch).

Meinungsumfragen

Die PML-N verlor die Gunst der Wähler, wegen der Amtsenthebung und Verurteilung des Vorsitzenden der Partei, Nawaz Sharif, in Zusammenhang mit den Panama Papers. Dieser Umstand führte zu einer steigenden Beliebtheit der PTI, der letztlich in einen Wahlsieg mündete.

Begleitumstände der Wahl

Überschattet wurden die Parlamentswahlen durch mehrere Anschläge auf Wahlveranstaltungen mit mehr als 180 getöteten Menschen. Der Urnengang musste von mehr als 450.000 Polizisten und 370.000 Militärs gesichert werden.Wahltag in Pakistan. Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag, taz (abgerufen am 26. Juli 2018). Auch kam es zu Protesten wegen massiven Problemen mit einem neuen elektronischen Wahlsystem, das bei der Übertragung der Wahlergebnisse zusammenbrach.Wahlergebnis in Pakistan. Knappe Mehrheit mit Betrugsvorwurf, taz (abgerufen am 26. Juli 2018).

Ergebnis

Laut Mitteilungen der Wahlbehörde ging der frühere Cricket-Star Imran Khan mit seiner Partei Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI), der „Pakistanischen Bewegung für Gerechtigkeit“, als Sieger aus der Wahl hervor.Ex-Cricket-Profi Khan muss eine Koalition bilden (abgerufen am 27. Juli 2018).

Weblinks

Website der Election Commission of Pakistan (englisch)

Einzelnachweise

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