mini|Frederic Leighton: Mnemosyne, griechische Göttin der Erinnerung und Mutter der Musen, circa 1886 Mnemosyne (, von , vergleiche ) ist eine Gestalt der griechischen Mythologie sowie ein Fluss in der Unterwelt, dessen Wasser im Gegensatz zur Lethe nicht Vergessen, sondern Erinnerung herbeiführte.Vgl. Pausanias 9,39,8

Verwandtschaft Mnemosyne ist die Tochter des Uranos und der Gaia,Bibliotheke des Apollodor 1,1,3; Hesiod, Theogonie 135 gehört somit zu den Titanen und gilt als Göttin der Erinnerung.

Mnemosyne ist Mutter der neun Musen, die sie ihrem Neffen Zeus in Pierien am Olymp gebar.Hesiod, Theogonie 53–57 Hesiod erzählt, dass sich das Paar – fern der übrigen Götter – neun Nächte lang vereinigte.

An anderer Stelle sind es auch nur drei Musen, die Mnemosyne geboren haben soll.Pausanias 9,29,2 Manchmal werden diese auch „Mneiai“ genannt, eine Mehrzahlform des Namens ihrer Mutter.

Stammbaum der Titanen

Literatur

Karl Philipp Moritz: Mnemosyne, die Mutter alles Wissens und Denkens. In: Uwe Fleckner (Hrsg.): Die Schatzkammer der Mnemosyne. Mit einem Bildessay von Sarkis. Verlag der Kunst, Dresden 1995, ISBN 3-364-00358-0, S. 130. Roberto Ohrt, Axel Heil (Hrsg.): Aby Warburg. Bilderatlas Mnemosyne. The Original. Ausstellungskatalog, Haus der Kulturen der Welt und The Warburg Institute. Hatje Cantz, Berlin 2020 (alle Bilder auch online).

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Titan (Mythologie) Kategorie:Weibliche Gottheit Kategorie:Griechische Gottheit als Namensgeber für einen Asteroiden