Niedergrünbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Rastenfeld im Bezirk Krems in Niederösterreich mit Einwohnern (Stand ). Bis Ende 1967 bildete Niedergrünbach eine selbständige Ortsgemeinde.
Geografie Der Ort liegt westlich des in den Kamp mündenden Dobrabaches und wird von der Landesstraße L73 erschlossen, die von Lichtenau im Waldviertel zur Kremser Straße führt. Am umfasste die Ortschaft Adressen.
Geschichte Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 33 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Rastenberg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.
Seit 1850 waren Niedergrünbach und Sperkenthal als Ortsgemeinde vereint. Im Jahr 1968 bildete die Gemeinde Niedergrünbach gemeinsam mit der Gemeinde Jeitendorf, der auch Wietzen angehörte, und der Gemeinde Obergrünbach, der auch Erdweis angehörte, die neue Gemeinde Niedergrünbach. Diese wurde 1971 wieder aufgelöst und Niedergrünbach der Marktgemeinde Rastenfeld zugeschlagen, während alle andere Teile der Marktgemeinde Lichtenau im Waldviertel zugeteilt wurden.Niedergrünbach auf rastenfeld.at
Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Niedergrünbach, den hll. Philippus und Jakobus geweihte, barocke Saalkirche herrschaftlicher Meierhof, aus dem 16./17. Jahrhundert, kreuzgratgewölbte Innenräume, Denkmalschutz, ().
Persönlichkeiten Franz Ölzelt (1887–1963), Pfarrer, Abgeordneter zum Nationalrat und Mitglied des Landtags, wurde hier geboren Jolanthe Haßlwander (1905–1997), Lehrerin und Schriftstellerin, war hier kurze Zeit Lehrerin Hans Denk(1942–2019), Priester und „Weinpfarrer“, wuchs hier auf
Literatur
Stephan Biedermann: Niedergrünbach, seine Pfarrergeschichte als Jubiläumsausgabe, Pressvereinsdruckerei St. Pölten, 1924, 31 Seiten
Weblinks
Einzelnachweise
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