mini|300px|Topografische Karte von mit der sich südlich von Neukaledonien nach Süden hinziehenden
Die ist ein unter dem Meeresspiegel liegender Gebirgskamm. Er gehört zu dem 4,9 Millionen Quadratkilometer großen und zu 94 % unter dem Meeresspiegel liegenden Gebiet, das von Wissenschaftlern als bezeichnet und um dessen Anerkennung als Kontinent geworben wird.
Namensherkunft Der unterseeische Gebirgskamm wurde nach der Insel benannt, die Teil des unterseeischen Gebirge ist.
Geographie Die befindet sich südlich von Neukaledonien und beginnt im Anschluss an dem südlichsten Punkt der Insel. Von dort aus erstreckt sich der Gebirgskamm über 1080 km direkt nach Süden (, ). Australien, zu dessen 200-Seemeilen-Zone die südliche Hälfte des Gebirgskamms gehört, liegt 1300 km westlich und der südlichste Punkt der befindet sich rund 480 km nordwestlich von Neuseeland. Westlich der befindet sich der , südlich angrenzend die und östlich des Kamms das und das .
Verschiedentlich wird die zur gezählt, was die Längenausdehnung des Gebirgskamms auf 1600 km erhöhen würde.
Der Sockel des Gebirgskamms ist zwischen 50 und 100 km breit und der Kamm auf seiner gesamten Länge zwischen 500 und 2000 m unter dem Meeresspiegel. Die höchste Erhebung der stellt die zu Australien gehörende Insel mit ihren angrenzenden kleinen Felseninseln dar. Die Insel ragt mit dem aus dem Pazifischen Ozean hervor.
Geologie Geologisch gesehen gehört die Inselgruppe von Neukaledonien mit zu der und stellt deren Fortsetzung über dem Meeresspiegel nach Norden dar. Beide gehören zu der Australischen Platte und im Gegensatz zu Neuseeland gibt es dort keinen aktiven Vulkanismus und nur geringe seismische Aktivitäten. Das Basisgestein besteht aus Grauwacke und Schiefer und ähnelt dem von Neuseeland. ist vulkanischen Ursprungs und zwei bis drei Millionen Jahre alt.
Die Oberflächenstruktur der Gebirgskamms ist schroff mit steilen Flanken nach Osten und nach Westen hin. Auch wenn die eine andere Oberflächenstruktur aufweist, als die , so sind sich die Strukturen der Kontinantalkruste ähnlich, was zu der Theorie führt, dass beide Erhebungen ursprünglich vereint waren und durch die Entstehung des getrennt wurden.
Meeresfauna Bis zum Jahr 2003 war die Meeresfauna im Gebiet der wenig erforscht. Deshalb startete das in Zusammenarbeit mit dem im Mai 2003 das NORFANZ-Projekt, das die Meeresfauna in den Gebieten der und der zwei Monate lang (9. Mai bis 7. Juni 2003) untersuchen sollte. In insgesamt 14 verschiedenen Gebieten, zehn im Gebiet der und vier im Gebiet der , wurde in Tiefen zwischen 100 und 2000 m das Seeleben erforscht. Dabei konnten 590 verschiedene Fischarten und 1305 verschiedene Arten von wirbellosen Tieren identifiziert werden, dabei wurden 12 % der wirbellosen Tiere als neue Species identifiziert und bei den Fischen rund 20 %.
Literatur
Einzelnachweise Koordinaten- und Längenbestimmungen von der wurde durch vorgenommen.
Kategorie:Zealandia Kategorie:Tasmansee Kategorie:Korallenmeer