mini|hochkant|Matthias Hofherr Mat(t)hias Hofherr (* 1829 in Moosbeuren (Württemberg); † 4. Mai 1909 in Wien) war ein österreichischer Industrieller.

Leben Hofherr machte eine Schlosserausbildung und ging anschließend auf die Walz.Anton Tressel: Wer ist wer? Erstes ungarndeutsches Biographielexikon, Bous 1993 (Online-Auszug: ) 1869/70 gründete er in Wien in der Erlachgasse 19, 20 (heute 10. Bezirk, damals noch 4. Bezirk) das Einzelunternehmen M. HofherrGerichtshalle, 10. März 1870, Nr. 18., Vierzehnter Jahrgang (Online-Auszug: ) und betrieb es in weiterer Folge mit seinen Söhnen Rudolf, Albert und Richard.Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein, Springer, 1924 (Online-Auszug: ) 1881 schloss er sich mit dem gebürtigen Ungarn Johann Schrantz und Gründer des Unternehmens Hutter & Schrantz zusammen und gründeten die Gesellschaft Hofherr & Schrantz.; abgerufen am 14. März 2017 Dieses Unternehmen entwickelte sich nach der Fusion mit der Wiener Niederlassung des englischen Landmaschinenproduzenten Clayton-Shuttleworth (1911) zum führenden Landmaschinenproduzenten Österreich-Ungarns und hieß zeitweise (bis 1941) „Hofherr-Schrantz-Clayton-Shuttleworth“ (HSCS).; abgerufen am 14. März 2017

Begraben wurde Hofherr auf dem evangelischen Teil des Wiener Zentralfriedhofs in Simmering (Zentralfriedhof, Tor 4, 1. Rondeau, Nr. 7). Sein Grabmal hat Josef Grünhut entworfen und spielt auf die Agrarmaschinenindustrie an.; abgerufen am 14. März 2017

1909 wurde die Reisingergasse im 10. Bezirk nach ihm umbenannt (Hofherrgasse); abgerufen am 14. März 2017 und 1971 erfolgte die Umbenennung der Holzmanngasse im 21. Bezirk in Hofherr-Schrantz-Gasse.; abgerufen am 14. März 2017

Einzelnachweise

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