Andreas Köfer (* 1949 in Berlin) ist ein deutscher Kameramann.

Leben Andreas Köfer ist der Sohn des Schauspielers Herbert Köfer, seine Halbschwestern sind die Schauspielerinnen Mirjam Köfer und Geertje Boeden, seine Pflegeschwester ist Gabriele Jäckel, seine Tochter ist die Musikerin Alice Köfer.

Andreas Köfer begann Anfang der 1970er-Jahre seine Tätigkeit als Kameramann bei der DEFA. Nach der Wende wurde er für deutsche und ausländische Produktionen tätig. Insgesamt wirkte er bei über 70 Werken mit. Im Film Rabenvater von Regisseur Karl-Heinz Heymann, in dem sein Vater Herbert Köfer mitspielte, war Andreas Köfer im Jahr 1986 der Kameramann.Ingrid Hoberg: Wenn Zukunft auf dem Wunschzettel steht, Märkische Oderzeitung, auf PressReader, 17. Februar 2021

Seit 1991 wurde er für mehrere Gastprofessuren an die Filmuniversität Babelsberg berufen und seit 1993 arbeitet er regelmäßig als Gastdozent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Im Jahr 2015 rief er die Filmschule Lausitz in Spremberg ins Leben.

Filmografie (Auswahl) 1983: Einer vom Rummel 1985: Ete und Ali 1986: Rabenvater 1987: Vorspiel 1987: Wie die Alten sungen… 1990: Die Architekten 1991: Heute sterben immer nur die andern 1992: Cosimas Lexikon 1995: Fremde Heimat 1998: Die Mädchenfalle – Der Tod kommt online 1998: Polizeiruf 110 – Rot ist eine schöne Farbe 1998: Sweet little sixteen 1999: Die Entführung 1999: Gefangen im Jemen 2001: Polizeiruf 110 – Gelobtes Land 2002: Polizeiruf 110 – Um Kopf und Kragen 2003: Verliebte Diebe (Fernsehfilm) 2007: Das Geheimnis meiner Schwester 2009: Liebe verlernt man nicht 2009–2014: Stubbe – Von Fall zu Fall (Fernsehserie) 2009: In den Nebel 2012: Begleiterinnen 2012: Alte Freunde 2013: Blutsbrüder 2014: Mordfall Maria 2010: Kottan ermittelt: Rien ne va plus 2016: Als wir die Zukunft waren

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Einzelnachweise

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