Mika Rottenberg (* 1976 in Buenos Aires) ist eine Installations- und Videokünstlerin.Andrea Rosen Gallery Mika Rottenberg Biografie, abgerufen am 11. März 2017 (englisch). Sie wurde in Argentinien geboren, wuchs in Israel auf, lebt und arbeitet in New York.
1977 übersiedelte Mika Rottenberg aus Argentinien mit ihrer Familie nach Israel. 1998 erlangte sie den Abschluss am Beit Berl College of Arts in Israel. Rottenberg studierte bis zum Bachelor (2000) an der School of Visual Arts in New York und absolvierte den Master (2004) an der Columbia University.
Rottenbergs Videos haben Frauen mit körperlichen Auffälligkeiten zum Thema. Sie sind sehr groß, korpulent, muskulös, haben große Nasen, extrem langes Haar oder auffallend lange Fingernägel. Die Videos Mary’s Cherries (2004), Tropical Breeze (2004), Dough (2005–06), Cheese (2008) und Squeeze (2010) zeigen verschiedene Installationen mit beschäftigten Frauen.Bomb Magazine, Artists in Conversation Mika Rottenberg by Judith Hudson, abgerufen am 11. März 2017 (englisch).
Mika Rottenberg war Teilnehmerin zahlreicher internationaler Ausstellungen. 2015 zeigte sie NoNoseKnows auf der 56. Biennale di Venezia,New York Times, Randy Kennedy, 12. Mai 2015 Venice Biennale Features Mika Rottenberg’s ‘NoNoseKnows’ abgerufen am 11. März 2017 (englisch) 2017 nahm sie an den Skulptur Projekten in Münster teil. Rottenberg bespielte zahlreiche Einzelausstellungen in renommierten Museen und wurde mit bedeutenden Kunstpreisen ausgezeichnet. 2025 widmete ihr das Kunst Haus Wien eine größere Personale. Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Museum Tinguely in Basel und dem Lehmbruck Museum in Duisburg erarbeitet wurde, zeigte Werke aus den Jahren 2002 – 2024, darunter Filme, Installationen, kinetische Skulpturen und Materialkompositionen wie die Lampshares (2024), in denen Rottenberg natürliche organische Strukturen mit farbigen Lampenschirmen aus wiederverwertetem Plastik verbindet.
Preise
2018: James Dicke Contemporary Artist Prize des Smithsonian American Art Museum 2019: Kurt-Schwitters-Preis, deutschlandfunkkultur.de, erschienen und abgerufen am 9. August 2018
Ausstellungen
2016: Palais de Tokyo 2017: Skulptur Projekte Münster 2018: Kunsthaus Bregenz 2019: Museum of Contemporary Art Chicago 2020: Sprengel Museum Hannover 2020: Museum of Contemporary Art Toronto 2021: Louisiana Museum of Modern Art 2022: Musée d’art contemporain de Montréal 2025: Kunst Haus Wien in Kooperation mit dem Museum Tinguely in Basel und dem Lehmbruck Museum in Duisburg.
Weblinks
Mika Rottenberg Antimatter Factory: Ausstellung im Kunst Haus Wien 27. Februar – 8. August 2025 Antimatter Factory: online Katalog 2025
Einzelnachweise
Kategorie:Installationskünstler (Argentinien) Kategorie:Videokünstler (Argentinien) Kategorie:Argentinier Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Frau