Max Wilhelm Pfänder (* 21. September 1900 in Reichenbach bei Meißen; † Mai 1969 in Cruïlles in Spanien) war ein deutscher und schweizerischer Bildhauer und Zeichner.
Leben Während der Kindheit Max Pfänder siedelte seine Familie 1910 aus beruflichen Gründen nach Mengen in Baden-Württemberg über. 1907 zog sie nach St. Gallen in der Schweiz. Dort absolvierte Max Pfänder eine Steinbildhauerlehre bei Bildhauer Wilhelm Meier. Danach studierte er von 1924 bis 1929 an der Sächsischen Königlichen Kunstakademie.Archiv der Hochschule für Bildende Künste Dresden Er war Meisterschüler bei Karl Albiker sowie von 1926 bis 1929 bei Georg Wrba. Von 1925 bis 1929 arbeitete er für die Zwingerbauhütte und war unter Georg Wrba und Alexander Höfer an der Ausführung der umfassenden Restaurierung des Dresdner Zwingers unter der Leitung von Hubert Georg Ermisch beteiligt.Stefan Dürre: Skulpturen des Dresdner Zwingers. Diss. 2003.
Im Herbst 1929 übersiedelte er wieder nach St. Gallen. 1931 und 1933 folgten Studienreisen nach Paris, wo er unter anderen auf die Künstler Aristide Maillol und Auguste Rodin traf. Er schuf zahlreiche Plastiken und bis 1938 vornehmlich Grabmalkunst. In: Das Werk. Architektur und Kunst - L’oeuvre. 1939 zog er endgültig nach Neuenstadt (La Neuveville) und richtete sich sein Atelier ein, La Combe genannt. In den Jahren 1947 und 1949 folgten Studienreisen nach Italien und ins Tessin. Ab 1951 bereiste er immer wieder Spanien.
1934 heiratete er Helen geborene Riedener. Mit ihr hatte er eine Tochter und drei Söhne.Aline Pfänder. Während einer Reise verstarb er 1969 in Spanien. alternativtext=Grabskulptur von Max Pfänder (1900–1969), Friedhof am Hörnli, Riehen|mini|Grabskulptur auf dem Friedhof am Hörnli
Werke (Auswahl) alternativtext=Max Pfänder (1900–1969). Stele für Karl von Müller-Friedberg (1755–1836). Klosterhof St. Gallen|mini|Karl von Müller-Friedberg. Klosterhof, St. Gallen1935: Steinskulptur Jüngling für einen Brunnen in der Dufourstrasse, St. Gallen Kopie der Steinskulptur Jüngling für einen Brunnen in der Dufourstrasse, St. Gallen 1945: Bronzeplastik Stehendes Mädchen Brunnenfigur, seit 1952 in BielBiel im Bild. 1952: Bronzefigur Stehendes Mädchen, Biel 1952: Steinskulptur Sitzendes Mädchen, Brunnen in St. Gallen 1956: Bronzefigur Mädchen Confiance am Krankenhaus in Biel 1956: Bronzefigur Vertrauen, Biel 1957: Figur aus Kalkstein Mutter und Kind, Biel 1958: Steinskulptur Sitzendes Mädchen, Biel Relief Figuren Vom Segen fruchtbarer Arbeit, Biel
Literatur Katalog Große Dresdner Kunstausstellung 1943, Gemälde Plastik Grafik vom 16. Oktober - 31. Dezember, im Sächsischen Kunstverein Brühlsche Terrasse (mit Text von Adolf Liebermann). Stefan Dürre: Skulpturen des Dresdner Zwingers. Diss., 2003, S. 35. Das Werk. Architektur und Kunst - L’oeuvre. architecture et art. Band 22; 1935, Heft 4. Katja Fischer: Kopfloser Einbruch. In: Tageblatt. (Schweiz) vom 13. Februar 2008.
Weblinks
Pfänder Max Wilhelm auf Kunstsammlung online der Stadt Biel-Bienne Website Max Pfänder Kunst in Biel
Einzelnachweise
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