Das Rifugio Cima d’Asta – Ottone Brentari oder nur Rifugio Cima d’Asta bzw. Rifugio Brentari (deutsch Cima d’Asta-Hütte) ist eine Schutzhütte der Sektion Pieve Tesino der Società degli Alpinisti Tridentini (SAT).
Lage und Umgebung Das Rifugio Cima d’Asta liegt im Gemeindegebiet von Pieve Tesino in der Provinz Trient auf Sie befindet sich am Talende des Val Sorgazza direkt unterhalb der Südwand der Cima d’Asta auf einem kleinen Moränenhügel nur wenige Meter vom Lago Cima d’Asta entfernt.
An der Hütte führt der Sentiero Italia und die Alta Via del Granito vorbei.
Geschichte Bereits kurz nach der Jahrhundertwende gab es die ersten Anregungen, unterhalb der Cima d’Asta eine Schutzhütte zu errichten. 1907 begann man mit dem Bau der Hütte, die ein Jahr später am 24. August 1908 eingeweiht wurde. Sie besaß damals noch eine kompakte würfelartige Form, wie viele andere Schutzhütten im Trentino auch und war lange Zeit das einzige Rifugio in der größten Berggruppe des Trentino, dem Lagorai.Zu sehen ist diese alte Bauweise noch am Rifugio Monzoni im Valle dei Monzoni
Im Ersten Weltkrieg wurde es schwer in Mitleidenschaft gezogen, konnte aber bereits 1922 wieder eröffnet werden. Dabei wurde die Hütte auch nach dem ein Jahr zuvor verstorbenen aus dem Trentino stammenden Journalisten und Geografen Ottone Brentari benannt.Brentari war Autor zahlreicher Gebietsführer über das Trentino und zählt zu den Pionieren in diesem Bereich.Società degli Alpinisti Tridentini - Sezione del CAI - Commissione Sentieri: … per sentieri e luoghi. Sui monti del Trentino. 2 Lagorai, Cima d’Asta, Calisio, Monti di Cembra. S. 293 f
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Schutzhütte mehrmals aufgebrochen und geplündert. Im August 1952 wurde sie zum zweiten Mal innerhalb von 30 Jahren wiedereröffnet. Sie behielt dabei ihre ursprüngliche Form von 1908 bei und verfügte lediglich über 18 Schlafplätze. 1982 entschloss die SAT das Rifugio und damit auch die Anzahl der Schlafplätze zu vergrößern. Mit den Arbeiten wurde 1984 begonnen und am 1. September 1985 konnte die nun dreimal so große Hütte eingeweiht werden.Achille Gadler, Mario Corradini: Rifugi e bivacchi nel Trentino. S. 314
Zugänge Von der Malga Sorgazza, 1450 m auf Weg 327 (3 Stunden) Von der Malga Sorgazza, 1450 m über Campagnassa auf Weg 386 (4 Stunden 30 Minuten) Von Caoria, 817 m auf Weg 338, 387 (5 Stunden 30 Minuten) Von Maléne, 1100 m auf Weg 338, 387 (5 Stunden)
Nachbarhütten und Übergänge Zum Rifugio Malga Consèria, 1848 m auf Weg 327, 326 in 3 Stunden 30 Minuten Zum Rifugio Malga Caldenave, 1792 m auf Weg 327, 326, 373, 360 in 6 Stunden Nach Pront (Val Cia), 1056 m auf Weg 364, 363 in 4 Stunden Zum Passo Brocon, 1616 m auf Weg 386, 387, 396 in 7 Stunden Zur Capanna Giuseppe Cavinato, 2840 m auf Weg 364 in 1 Stunde 15 Minuten
Gipfelbesteigungen Cima d’Asta, 2847 m 1 Stunde 15 Minuten Col del Vento, m 2634 2 Stunden Cima dei Diavoli, m 2806 2 Stunden 15 Minuten
Literatur Achille Gadler, Mario Corradini: Rifugi e bivacchi nel Trentino. Panorama, Trento 2003, ISBN 978-88-87118-40-7. Società degli Alpinisti Tridentini – Sezione del CAI – Commissione Sentieri: … per sentieri e luoghi. Sui monti del Trentino. 2 Lagorai, Cima d’Asta, Calisio, Monti di Cembra. Euroedit, Trento 2013, ISBN 978-88-86147-96-5.
Weblinks
Rifugio Cima d’Asta – “Ottone Brentari” auf sat.tn.it (italienisch)
Einzelnachweise und Anmerkungen
Cimadaasta Cimadasta Kategorie:Fleimstaler Alpen Kategorie:Pieve Tesino Kategorie:Erbaut 1908