Reinhold Möbius (* 29. Oktober 1898 in Unterloibl, Kärnten;Geburtsbuch Unterloibl (Loiblhammer), tom. VI, fol. 92 (Faksimile), abgerufen am 16. Januar 2024 † 29. November 1980 in Vöcklabruck, Oberösterreich) war ein österreichischer Politiker der Christlichsozialen Partei (CSP) und der Vaterländischen Front (VF).
Ausbildung und Beruf Reinhold Möbius wurde am 29. Oktober 1898 als Sohn des Hausbesitzers Gottlob Möbius und dessen Ehefrau Ursula in Unterloibl geboren und am 10. November 1898 auf den Namen Reinhold Wilhelm Friedrich getauft.
Nach dem Besuch der Volksschule ging er an ein Gymnasium und promovierte später im Studium der Rechte. Er wurde Rechtsanwalt. Am 24. Jänner 1927 heiratete er in Mauthen eine Maria Bleschin.Matricula Online – Trauungsbuch D VII – Mauthen, Seite 91, Eintrag 1, 2. Zeile
Während der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde er zu einem Jahr schweren Kerkers verurteilt.
Politische Mandate 27. April 1934 bis 2. Mai 1934: Abgeordneter zum Nationalrat (IV. Gesetzgebungsperiode), CSP In der Zeit des autoritären Ständestaats war er VF-Bezirksführer von Villach, und saß im kurzlebigen VF-Führerrat. Im Dezember 1937 wurde er zum Villacher Bürgermeister gewählt, jedoch nach dem Anschluss Österreichs wenige Monate später abgesetzt.
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Einzelnachweise
Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich) Kategorie:Politiker (Österreich der Zwischenkriegszeit) Kategorie:Rechtsanwalt (Österreich) Kategorie:CS-Mitglied Kategorie:VF-Mitglied Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1898 Kategorie:Gestorben 1980 Kategorie:Mann