Werner Ranck (* 25. Oktober 1904 in Hamburg; † 7. Dezember 1989 ebenda) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg, der als Kommandeur der 121. Infanterie-Division am 2. März 1945 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhalten hatte.
Leben mini|hochkant|Grabstätte auf dem Waldfriedhof Wohldorf Ranck trat in die Reichswehr 1924 ein. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wirkte er als Generalstabsoffizier, zunächst als Zweiter Generalstabsoffizier (Ib) im X. Armeekorps, dann als Dritter Generalstabsoffizier (Ic) der 11. Armee und schließlich ab 1943 als Generalstabschef im X. Armeekorps. In den letzten Wochen des Krieges führte er noch die 218. Infanterie-Division bis zur Kapitulation im Kurland-Kessel. Ranck wurde bis 1955 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft festgehalten.Bert Hoppe (Bearb.), Hildrun Glass (Bearb.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. Sowjetunion mit annektierten Gebieten I, Band 7, S. 764. (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).
Werner Ranck verstarb im Alter von 85 Jahren in seiner Geburtsstadt und wurde auf dem dortigen Waldfriedhof Wohldorf beigesetzt.
Weblinks Nachlass Bundesarchiv N 657
Einzelnachweise
Kategorie:Oberleutnant (Reichswehr) Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Generalstabsoffizier (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 1989 Kategorie:Mann