mini|Schausende südwestlich vom eigentlichen Holnis auf einer alten Karte von 1893 Schausende () ist ein Ortsteil von Glücksburg in Schleswig-Holstein. Er liegt südwestlich des benachbarten Ortsteils Holnis.Stadtplan-Logistik, Glücksburg, vom: 8. Januar 2002; abgerufen am: 29. Juli 2018
Hintergrund mini|Schausende am nördlichen Ende des Friedwaldes (dän. Fredskov) Schausende wurde erstmals 1668 erwähnt. Der Ortsname leitet sich von dän. skov für Wald ab und bezeichnet entsprechend eine am nördlichen Ende des Friedwaldes gelegene SiedlungWolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 571.
Ende des 19. Jahrhunderts war Schausende noch ein kleiner Ort, mit einer Ziegelei direkt an der Flensburger Förde. Die Ziegelei bei Schausende gehörte zu einer großen Anzahl von Ziegeleien an der Förde, die einen bedeutsamen Wirtschaftszweig im Flensburger Raum darstellten.Marsch und Förde, Ziegeleien Im Jahr 1896 wurde bei Schausende der ursprüngliche Leuchtturm Holnis errichtet, südwestlich vom eigentlichen Holnis gelegen. In den 1960er Jahren wurde der dortige heutige Leuchtturm Holnis errichtet.Flensburger Tageblatt: Leuchttürme: Seezeichen für Dänen und Deutsche, vom: 7. April 2015; abgerufen am: 29. Juli 2018 Im Jahr 1893 wurde Schausende nach Glücksburg eingemeindet.Chronik Bockholm, Drei, Holnis, Kobbellück, Schausende. Verfasst von einem Autorenteam unter Leitung von Telsche Henningsen, Husum 2019, S. 18
Das ursprüngliche Schausende mit einigen noch erhaltenen reetgedeckten Bauernhäusern und Katen liegt noch im Süden des Ortes an der gleichnamigen Straße „Schausende“. In neuerer Zeit entstand in einem kleinen Abstand nördlich beim Leuchtturm das Neubaugebiet Schausende mit Einfamilienhäusern und Ferienwohnungen.Martin Becker: Kulturlandschaft Flensburger Förde, 2006, S. 167 Direkt am Ufer der Förde wurden zudem zwei Hochhäuservgl. Flensburger Tageblatt: Regionaldeich am Leuchtturm behält seinen Status, vom: 5. März 2013; abgerufen am: 29. Juli 2018 errichtet. Der angrenzende moderne Yachthafen wurde 1976 fertiggestellt.Ostseeheilbad Glücksburg. Geschichte, abgerufen am: 3. August 2018 Der Yachthafen mit 169 Plätzen wird vom Club-Nautic e.V. betrieben.Europäisches Segel-Informationssystem Yachthafen Schausende, abgerufen am: 29. Juli 2018
Literatur Chronik Bockholm, Drei, Holnis, Kobbellück, Schausende. Verfasst von einem Autorenteam unter Leitung von Telsche Henningsen. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2019, ISBN 978-3-89876-966-2.
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Kategorie:Geographie (Glücksburg (Ostsee)) Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg