Maria Brunner (* 1962 in Lienz) ist eine österreichische Malerin und konzeptuelle Installationskünstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet.
Leben Maria Brunner wurde 1962 in Lienz (Osttirol) als Tochter einer Dirndlblusen-Schneiderin geboren. Mit der Nähmaschine aufgewachsen,Edith Schlocker: Gastspiel aus dem Ärmel- und Röckeland. In: Tiroler Tageszeitung, 8. September 2017 studierte sie von 1980 bis 1985 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.
Die Osttirolerin wohnt seit ca. 2010 im Berliner Stadtteil Moabit mit ihrem Lebenspartner, dem Südtiroler Künstler Florin Kompatscher. von Adriano Sack: Eine Künstlerwohnung wie aus dem Bilderbuch, Iconist – Daily Lifestyle by Icon, N24, 30. Mai 2014
Werke von Maria Brunner befinden sich unter anderem im Museum of Modern Art (MoMA) in New York, im Tiroler Landesmuseum FerdinandeumPDF-Datei Kunstankäufe des Landes Tirol 2004–2006, PDF-Seite 8Stadt-Kunst-Innsbruck, Juryankäufe 2010–2015 in Innsbruck, in der Sammlung Deutsche Bank der Sammlung Deutsche Bank und in der Sammlung des Hotel Greif in Bozen, dessen Reception sie gestaltete.Website des Hotel Greif Die Werke im Museum of Modern Art waren Teil einer Schenkung der Judith Rothschild Foundation an das Museum.
Die Künstlerin wird seit 1992 von der Galerie Gisela Capitain, Köln, vertreten.
Einzelausstellungen (Auswahl) 1989: Galerie Agathe Nisple, St. Gallen 1989: Forum Stadtpark, Graphikkabinett, Graz 1992: Galerie Gisela Capitain, Köln 1993: Galerie Agathe Nisple, St. Gallen 1995: Kunstraum Kabinett, Bern 1995: Galerie Klemens Gasser, Bozen 1995: Brunnerin, Galerie Tania Grunert, Köln 1996: Kunstraum Kabinett, Bern 1997: Cut, Galerie Gisela Capitain, Köln 1998: Galerie Agathe Nisple, St. Gallen 1999: Galerie im Taxispalais, Innsbruck 2000: Juwelenwiese, Galerie Gisela Capitain, Köln 2002: Toxic Frost, Galerie Gisela Capitain, Köln 2002: Nebenplanetchen, Galerie Gisela Capitain, Köln 2005: Von schwulen Blumen und schweren Gerüchen, Galerie Gisela Capitain, Köln 2006: In Paint Sweet Lies, Gabriele Senn Galerie, Wien 2007: Projektraum Antiquariat Gundel Gelbert, Köln 2008: Auf den Knien meines Herzens, Kunstverein Heilbronn, Heilbronn 2009: Superfly, Galerie Gisela Capitain, Köln 2010: I'm glad, I'm not me, Kunst Forum Rottweil, Rottweil 2011: Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck 2012: Der Himmel hatte Fieber (mit Florin Kompatscher), Kunstverein Offenburg-Mittelbaden, Offenburg 2013: Klar Schilf zum Geflecht, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Wien 2014: Galerie Gisela Capitain, Köln 2017: General Rouge, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Wien 2018: General Rouge und sein blauer Pudel, Galerie Schloss Wiespach, Hallein in der Vita auf der Website galeriecaptain.de (PDF-Datei)Ausstellungen auf artfacts.netAusstellungen auf artnetZwei Ausstellungen auf museenköln.de (PDF; 901 kB) 2019: Das Nichts und das Hermelin, Galerie Gisela Capitain, Köln 2025: Acqua Felice, Capitain Petzel, Berlin
Gemeinschaftsausstellungen (Auswahl) 1987: Hermetisch, Forum Stadtpark, Graz 1988: Galerie Agathe Nisple, St. Gallen 1994: Galerie Six Friedrich, München 1996: Galerie Agathe Nisple, St. Gallen 1997: Someone else with my fingerprints, Galerie David Zwirner, New York 1997: Akademie der Künste, Berlin 1997: August Sander Archiv, Köln 1997: Kunstverein in Hamburg, Hamburg 1999: Galerie im Taxispalais, Innsbruck (mit Ida Applebroog und Paul McCarthy) 2000: New Austrian Spotlight, Universität Istanbul, Istanbul 2001: Galerie Taché Levy, Art Brussels, Brüssel 2003: Jahresgaben 2003, Kölnischer Kunstverein, Köln 2003: Kjubh Kunstverein, Köln 2004: Skin Deep, Cook Fine Art, New York 2004: Das Kreuz der Venus – Feuer, Tod und Schönheit, Maximilianmuseum, Augsburg 2004: Against Nature, Lombard – Freid Fine Arts, New York 2005: Strich – Zeichnung – Bild, BAWAG Foundation, Wien 2005: Almost, Robert Miller Gallery, New York 2006: Städtische Galerie im Alten Rathaus, Lahr 2006: Flowers, Kunstmuseum Heidenheim, Heidenheim 2007: Open Space, 41. Art Cologne, Köln 2008: Kunst im Heim, Capitain Petzel, Berlin 2009: HeldenFrauen. FrauenHelden – Kunst, Kultur und Geschichten von Frauenzimmern, Kaiserliche Hofburg Innsbruck, Innsbruck 2009: Miniaturen, Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt am Main 2009: Arttirol 5. Kunstankäufe des Landes Tirol 2004–2006, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck 2011: The boy who robbed you a few minutes before arriving at the ball, Galerie Gisela Capitain, Köln 2011: Don't Eat The Yellow Snow, Wiensowski & Harbord, Berlin 2012: Face/OFF, Galerie Gebr. Lehmann, Berlin 2013: Painting Forever! Keilrahmen, KW Institute for Contemporary Art, Berlin 2013: Still, RLB Kunstbrücke, Innsbruck 2013: An exhibition of ephemera, Waikato Institute of Technology, Hamilton 2013: Art Basel 2014: Artists against Aids, Bundeskunsthalle, Bonn 2015: Art Cologne, Köln 2015: Flowers and other Abstractions, Markhof 2, Wien 2015: Stadt-Kunst-Innsbruck. Juryankäufe 2010–2015, Kulturamt der Stadt Innsbruck, Stadtsäle Innsbruck 2016: Anzinger bis Zitko, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Wien
Publikationen Maria Brunner: Mary Bru. 100 Zeichnungen, 1995
Literatur (Auswahl) Babette Richter: Maria Brunner – Nebenplanetchen, Galerie Gisela Capitain (Hrsg.), Köln 2002 Martin Prinzhorn, Elena Brugnano: Maria Brunner, hrsg. von Galerie Gisela Capitain und Galerie Klaus & Elisabeth Thoman, Snoeck Verlagsgesellschaft mbH, Köln 2017, ISBN 978-3-86442-177-8
Weblinks Maria Brunner bei artnet Maria Brunner im Museum of Modern Art (3 Werke)
Einzelnachweise
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