Der Naejangsan-Nationalpark () ist einer von 22 Nationalparks in Südkorea. Er wurde 1971 als achter Nationalpark im Südwesten des Landes eingerichtet.

Namensherkunft Ursprünglich hatte der Park seinen Namen von dem Tempel Yeongeunsan () bekommen, wurde aber später nach dem gleichnamigen Berg in Naejangsan umbenannt, was in der Wortzusammensetzung aus „nae“ () für in sich, „jang“ () für verborgen und „san“ () für Berg, soviel bedeuten würde wie, ein „in sich verschlossener Berg“.

Geographie Der Naejangsan-Nationalpark befindet sich rund 8 km südsüdöstlich von Jeongeup () und östlich des Landkreises Gochang (), zu Teilen in der Provinz Jeonbuk-do () und der Besonderen Großstadt Jeonnam-Gwangju (). Der Nationalpark befindet sich lediglich 30 km nördlich von Gwangju () und liegt damit in Reichweite der Metropole des Südwestens.

Der Nationalpark besitzt eine Größe von 81,715 km² und kommt in seiner Südwest-Nordost-Ausdehnung auf 12 km. An seiner breitesten Stelle misst er 9,6 km. Die Berglandschaft des Parks kommt insgesamt nicht über eine Höhe von hinaus. Die höchste Erhebung des Parks stellt der Naejangsan () dar, der als Namensgeber des Nationalparks gilt. Weitere bedeutende Berge des Parks sind, der Baekamsan () mit einer Höhe von , der Gainbong () mit einer Höhe von und der Ibamsan (), der eine Höhe von aufweist.

Im Norden des Parks befindet sich ein rund 1100 m mal 930 m großer Stausee, der aber nicht zur Stromerzeugung genutzt wird. Er ist neben fünf weiteren kleineren Seen der größte See im Park. An seiner Südseite des Parks befindet sich der rund 8,2 km lange Stausee Jangseongho (), der aber nicht mehr zum Parkgelände gehört.

Geschichte Der Naejangsan-Nationalpark wurde am 17. November 1971 als Nationalpark ausgewiesen und am 5. August 1987 erfolgte die Eröffnung der beiden Büros Nord und Süd, über die der Park verwaltet werden sollte. Die beiden Büros wurden in den Jahren 2006 und 2007 umbenannt und nennen sich heute .

Flora und Fauna In dem Park befinden sich 919 verschiedene Pflanzenarten, wovon einige unter Naturschutz stehen. Einige Bäume von Besonderheit werden als Muskelbaum, Fremde Eiche, Mongolische Eiche und Hundewald bezeichnet. Des Weiteren konnten über 1880 unterschiedliche Tierarten lokalisiert werden, wovon 12 vom Aussterben bedroht sind.

Sehenswürdigkeiten Zwei Tempelanlagen befinden sich in dem Areal des Naejangsan-Nationalparks, der Baekyangsa Tempel (), der an dem Berghang des Baekamsan im Süden des Parks zu finden ist und der Naejangsa Tempel (), der sich rund 1,5 km nordöstlich des Berges Naejangsa in einem Tal befindet.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise Koordinaten und Längenbestimmungen wurden zum Teil über Google Earth Pro Version 7.3.0.3832 am 27. November 2017 vorgenommen.

Kategorie:Nationalpark in Südkorea Kategorie:Nationalpark in Asien Kategorie:Geographie (Jeonbuk-do) Kategorie:Geographie (Jeonnam-Gwangju) Kategorie:Schutzgebietsgründung 1971