Das Bristowe-Syndrom ist ein neurologisch-psychiatrisches Krankheitsbild bei Vorliegen eines Tumors im Corpus callosum.
Die Bezeichnung bezieht sich auf den Autor der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1884 durch den englischen Arzt John Syer B. Bristowe (1827–1895).J. Bristowe: Cases of tumour of the corpus callosum. In: Brain, Band 7, 1884, S. 315–333
Klinische Erscheinungen Klinische Kriterien sind: nachlassende Konzentrationsfähigkeit, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen nachlassendes Hörvermögen kontralaterales Zwangsgreifen (Greifreflexe) fortschreitend bis zum Bild einer Hemiplegie Apraxie der linken Hand
Siehe auch Alien-Hand-Syndrom
Literatur A. L. Livianos, A. R. Gonzalez: La Psiquiatria Y Sus Nombres: Diccionario De Eponimos. Editorial Medica Panamericana Verlag, 2000, ISBN 978-84-7903-541-9.
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Einzelnachweise
Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie Kategorie:Seltene Krankheit